Was Kommerzielles aus Hauptstadt: Der Accessoires-Spezialist startet nach einer Private-Label-Testphase ein neues Label mit dem Namen Mischmasch Berlin. Mit kommerzielleren Styles und Preisen soll die Marktmitte angesprochen werden.

Neues aus der Hauptstadt: Der Mischmasch-Stand auf der Panorama wurde schon am ersten Tag gut frequentiert

Die Berliner Tradewithme GmbH, die 2003 unter dem naheliegenden Namen Hüftgold mit Gürteln startete und sich darüber hinaus mit Tüchern und Taschen am Markt positionierte, hat zum Jahresende offiziell ihr zweites Label mit dem Namen Mischmasch Berlin gelauncht. Dem Start ging eine mehrjährige Testphase als Private Label für Großkunden wie Karstadt und Kaufhof voraus. Die ist so gut verlaufen, dass man sich entschieden habe, sich eigenständig am Markt zu platzieren.

Das Mischmasch-Portfolio besteht ebenfalls aus Tüchern, Taschen und Gürteln, allerdings sind Designs etwas kommerzieller als beim Premium-Pendant Hüftgold. Fast alle Produkte werden aus Naturmaterialien wie Baumwolle, Viskose und Echtleder gefertigt, außer Taschen, die aus Kunstleder bestehen. Auch die Preise liegen deutlich unter dem Hüftgold-Niveau: Tücher und Gürtel werden im VK für 19,90 Euro bis 49,90 Euro angeboten, die Preise für Taschen reichen bis zu 79,90 Euro. „Wir wollen Kundinnen der Marktmitte ansprechen. Dort sehen wir noch viel Potential und der Markt sucht das und fragt es nach“, erklärte Sales Manager Dirk Bommersheim auf der Panorama, wo sich Mischmasch Berlin in diesen Tagen erfolgreich präsentierte. Man ist nicht nur überzeugt, die Endkundinnen überzeugen zu können, sondern auch den Einzelhandel, denn Mischmasch wirbt mit einer sehr attraktiven Kalkulation. Zum Anfang bietet Mischmasch jährlich zwei Kollektionen mit unterschiedlichen Themen an, demnächst sollen es vier Kollektionen pro Jahr sein.