H&M setzt sich für höhere Löhne in Bangladesch ein
Der CEO der schwedischen Modekette Karl-Johan Persson forderte bei einem Treffen mit Premierministerin Sheikh Hasina höhere Löhne für die Arbeiter des Landes.
Bei einem Treffen mit Sheikh Hasina, der Premierministerin von Bangladesch, verlangte H&M-CEO Karl-Johan Persson höhere Löhne für die Arbeiter des südasiatischen Landes.
So hat Persson die Regierung in Bangladesch dazu aufgefordert, den lokalen Mindestlohn einmal im Jahr zu überprüfen und diesen gegebenenfalls anzupassen. Dabei sollen Faktoren wie die nationale Inflation sowie der Verbraucherpreisindex berücksichtigt werden. Der Mindestlohn der Textilarbeiter wurde 1994 festgelegt. Bisher fand nur in den Jahren 2006 und 2010 eine Anpassung der Löhne statt.
“Stabile Märkte, in denen Menschen mit Respekt behandelt werden, sind von großer Bedeutung”, erklärt Persson. Bangladesch ist für H&M ein wichtiger Beschaffungsmarkt. Seit 1982 kauft die schwedische Modekette dort bei ihren Lieferanten ein. Eigene Fabriken führt der Konzern dort nicht. Aus dem Grund besitzt H&M auch kein Mitspracherecht bei den Löhnen für die Textilarbeiter. Einzig die Regierung von Bangladesch ist dazu befugt, die Löhne zu erhöhen.
Foto: H&M





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