H&M ist erneut weltweit führender Bio-Baumwolle-Abnehmer
Zum zweiten Mal in Folge: Der schwedische Modekonzern war auch 2011 der größte Verwender von Bio-Baumwolle weltweit. Obwohl immer mehr Unternehmen auf Bio-Baumwolle setzen, sinkt der weltweite Einsatz allerdings.
Laut dem Organic Cotton Market Report 2011 der Organisation Textile Exchange ist H&M erneut der weltweit größte Nutzer von Bio-Baumwolle. Auf dem zweiten und dritten Rang folgten C&A und Nike, während auf Platz vier der Konkurrent Inditex (Zara) landete. LaRhea Pepper, Managing Director bei Textile Exchange, lobte das Engagement von H&M. Mit den Conscious Collections mache H&M nachhaltige Mode zu einem wichtigen Thema, das andere Firmen in der Branche zum Nachahmen animiere und helfe, Grüne Mode weiter in den Fokus in der Modeindustrie zu rücken. Insgesamt stammen mehr als 7,6% des gesamten Baumwollverbrauchs bei H&M aus nachhaltigem Anbau. Das Mitglied der Better Cotton Initiative will bis 2020 den Verbrauch von Bio-Baumwolle weiter ausbauen und auch stärker auf recycelte Baumwolle umstellen.
Obwohl immer mehr Unternehmen Bio-Baumwolle einsetzen wollen (immerhin 81%), sank deren Produktion in 2011 paradoxerweise zum ersten Mal in zehn Jahren. Insgesamt fiel die Menge nachhaltig hergestellter Baumwolle um 37% auf 150.000 Tonnen. Für 2012 ist ein weiterer Abfall auf weniger als 144.000 Tonnen wahrscheinlich. Insbesondere in Indien, wo rund 70% der Bio-Baumwolle angebaut wurde, fiel das Produktionsvolumen drastisch. Grund dafür waren Engpässe bei entsprechendem Saatgut, behördliche Regularien und wirtschaftliche Unsicherheit in den Produktionsländern.
Foto: H&M








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