Globetrotter setzt den Rotstift an
Sparkurs: Europas größter Outdoor-Händler hat 100 Stellen in der Logistik gekappt. Grund für diesen Radikalschlag sei das vergangene Geschäftsjahr, das mit leichten Verlusten schließen wird.
Die Globetrotter Ausrüstung GmbH konnte das Ende Februar endende Geschäftsjahr 2013/14 schlechter abschließen als erwartet. Der Bruttoumsatz soll bei rund 245 Mio. Euro liegen, was einem Rückgang von 1% entsprechen würde. „Bestenfalls erreichen wir einen Umsatz auf Vorjahreshöhe.“, Geschäftsführer Andreas Bartmann gegenüber dem Hamburger Abendblatt. Auch das Konzernergebnis soll leicht negativ ausfallen. Bartmann rechnet mit einer „roten Null“.
Als Konsequenz setzt Globetrotter nun den Rotstift an und baut sein Personal ab. Rund 100 der insgesamt 1.500 Stellen wurden bereits gestrichen, vor allem im Logistikbereich. Eine weitere Reduzierung der Globetrotter-Mannschaft schließt Bartmann nicht aus.
Das Hauptproblem für die aktuelle Schwäche des Outdoor-Ausrüsters ist für ihn neben den eigenen Markenstores der Hersteller die preisaggressive Onlinekonkurrenz. Als weitere Folge aus dem Minus überlegt er, „im Internet günstigere Preise als in unseren Läden anzubieten“.
Foto: Globetrotter








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