Der Mönchengladbacher Hosenspezialist musste nicht zuletzt aufgrund der Russlandkrise einen Umsatzrückgang in 2014/15 hinnehmen, konnte das Jahresergebnis aber deutlich steigern.

Gardeur: Noch einige Konzepte in der Pipeline, um enger mit dem Handel zusammenzuarbeiten

Gardeur: Noch einige Konzepte in der Pipeline, um enger mit dem Handel zusammenzuarbeiten

Insgesamt setzte Gardeur im Geschäftsjahr 2014/15 (Stichtag: 30. September) 83,4 Mio. Euro um. Das waren 5 Mio. Euro bzw. knapp 6% weniger als im Vorjahr (88,4 Mio. Euro). Bedingt war der Rückgang laut Unternehmen durch die Russlandkrise und die herausfordernden Marktbedingungen. Nichtsdestotrotz gelang es Gardeur, das EBITDA mit 3,1 Mio. Euro fast stabil zu halten und den Jahresüberschuss sogar „signifikant“ zu steigern.

Angesichts dessen und der vielen Initiativen im letzten Jahr, zieht Gerhard Kränzle, Geschäftsführer und Mehrheitseigner von Gardeur, ein positives Resümee für das letzte Geschäftsjahr und freut sich über die kleinen, aber wichtigen Erfolge: Die neue Kapselkollektion Anna & Jan by Atelier Gardeur stieß auf gutes Feedback und die exklusive Linie Thomas Rath Trousers etabliert sich weiter. „Während der Markt schwächelt, verdient der Handel gutes Geld mit uns. Das sollte weiterhin unser Antrieb sein“, so Kränzle, und führt weiter aus: „Wir haben in wichtige Prozesse investiert, die uns in Zukunft weiter voranbringen werden, wie in die Vollvertikalisierung, aber auch in die Mitarbeiterqualifikation, in die Optimierung der IT, den Shop/Ladenbau und in die Markenbotschafterkampagne mit Anna Loos und Jan Josef Liefers. Wir konzentrieren uns klar auf wertvolle Umsätze, mit denen wir langfristig auch Ertrag erwirtschaften können“, so Kränzle.

Auf der Agenda fürs kommende Jahr sieht Kränzle vor allem den qualitativen Ausbau der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Handel. Konzepte sind aktuell in der Planung.