fabeau Quickies: Zara, Fendi, Lagerfeld, Stuart Weitzman, Polyester
Ist Amancio Ortega zu weit rechts? Sind Fendi-Kunden zu verwöhnt? Ist Karl Lagerfeld mittlerweile zu präsent? Sind Briefmarken genauso schön wie Schuhe? Ist Plastik die bessere Baumwolle?
Zara
Dass Zara etwas mehr Feingefühl in religiösen und ethnologischen Sachverhalten bräuchte, hätte man schon im letzten Sommer vermuten können, als die Modekette ein gestreiftes Kinder-T-Shirt mit gelbem Stern verkaufte, das offensichtlich an ein KZ-Hemd erinnerte. Eine aktuelle Klage vor dem New Yorker Supreme Court offenbart nun, dass es im Unternehmen womöglich tatsächlich anti-semitische und rassistische Denkweisen gibt. Der ehemalige Zara-US-Anwalt Ian Jack Miller verklagt aktuell die US-Tocher des Inditex-Imperiums auf 40 Mio. Dollar wegen Diskriminierung, weil er jüdisch, schwul und amerikanisch sei. Seine ganze Geschichte gibt es bei Forbes.
Fendi
Auch die Kleinsten müssen auf der Karibik-Kreuzfahrt oder den spätherbstlichen Trip nach St. Barth passend angezogen sein. Daher launchte Fendi jüngst gemeinsam mit seinem JV- und Lizenzpartner Simonetta die erste Resort-Kollektion für Babys und Kinder. Die weltweit erste Pre-Collection in Mini-Größen soll im November in die Läden kommen, um die Bedürfnisse des Nachwuchses zeitgerecht zu befriedigen, berichtet PambiancoNews.
Lagerfeld & Zalando
Mehr für die Massen! Nach der Koop mit H&M und seinem eigenen erschwinglichen Label hat sich Karl Lagerfeld nun herabgelassen, eine Capsule Collection für Zalando zu entwerfen. Die „Karl Lagerfeld Sport City“-Kollektion umfasst 18 Teile und soll ab dem 11. Juni exklusiv beim Onlinehändler erhältlich sein. Mehr Infos und Bilder hat die Vogue.
Stuart Weitzman
Seine Jugendliebe mit acht Ecken hat Stuart Weitzman nicht vergessen. Schon als Junge war es sein größter Wunsch, die One-Cent-Magenta aus Britisch-Guayana, zu besitzen. Über die Jahre kümmerten ihn dann eher Schuhe, aber dann plötzlich ergab sich die Chance, seinen Philatelie-Jugentraum zu verwirklichen – für schlappe 9,5 Mio. Dollar. Da Besitz aber nicht alles ist, hat er sie mittlerweile dem Postmuseum von Washington geliehen, weiß die New York Times.
Polyester
Life in plastic it’s fantastic! Das Plastik-Garn hat in den letzten 60 Jahren einen bemerkenswerten Aufstieg vollbracht. Schon heute wird mehr Polyester als Baumwolle bei der Herstellung von Kleidung verwendet – mit steigender Tendenz. Und weil sich das Plastikgarn heute gar nicht mehr so nach Plastikgarn anfühlt, werden in Zukunft wohl fast alle Kleidungsstücke aus dem Stoff aus der Fabrik gefertigt werden. Das exakte Rechenbeispiel für das Jahr 2025 kann man bei Quartz nachlesen.






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