Dolce & Gabbana: Schludderig, aber nicht kriminell
Das Designer-Duo wurde Anfang April von den Vorwürfen wegen Steuerhinterziehung und Betrug aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Die Steuerzahlungen müssen sie trotzdem leisten.
Dummheit schützt vor Strafe: Dolce und Gabbana werden freigesprochen
Domenico Dolce und Stefano Gabbana, das Designer-Duo hinter dem gleichnamigen Modehaus, müssen sich nicht wegen Steuerhinterziehung und Betrug vor Gericht verantworten. Nach einer Anhörung am 1. April sprach der Richter die beiden Designer und fünf weitere Personen, die damit in Verbindung standen, aus Mangel an Beweisen frei. Eine Betrugsabsicht konnte ihnen nicht nachgewiesen werden, vielmehr hätten sie die Finanzen des Modehauses zu nachlässig betreut. Auch wenn sie freigesprochen wurden, schulden sie dem italienischen Fiskus weiterhin die entgangenen Steuereinnahmen, deren genaue Höhe nicht bekannt ist.
Dolce und Gabbana wurde vorgeworfen, Umsätze in drei- bis vierstelliger Millionenhöhe nicht in Italien deklariert zu haben. Sie sollen 2004 und 2005 eine Auslandsgesellschaft in Luxemburg gegründet haben, um die Umsätze an den italienischen Steuerbehörden vorbei zu schleusen.







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