Deichmann wird 100 Jahre alt
...ist aber weiterhin in bester Verfassung: Der Jahresumsatz der Essener Schuhkette stieg 2012 auf 4,5 Milliarden Euro. Auch das Filialnetz und die Onlineshops wachsen weiter. Im Jubiläumsjahr will der Händler auch kräftig investieren.
Deichmann behauptet seine Position als europäischer Marktführer.
Deichmann ist in seinem Jubiläumsjahr fitter denn je wie einige Kennzahlen eindrucksvoll belegen. Der Umsatz der Deichmann-Gruppe wuchs 2012 währungsbereinigt um 7,4% (flächenbereinigt um 2,2%) auf 4,5 Mrd. Euro. Weltweit verkaufte die Gruppe über 165 Mio. Paar Schuhe. Ende 2012 beschäftigte das Unternehmen im In- und Ausland 33.700 (2011: 32.500) Mitarbeiter in 3.325 (2011: 3.175) Filialen. 58% des Umsatzes wurden im letzten Geschäftsjahr im Ausland erzielt.
Mit 74,4 Mio. Paar verkauften Schuhen erzielte Deichmann 2012 in Deutschland einen Umsatz von 1,89 Mrd. Euro, was einem Plus von 3,7% (flächenbereinigt 1,56%) im Vergleich zum Vorjahr entspricht. In diesem Jahr plant Deichmann, 400 neue Mitarbeiter sowie 1.200Auszubildende einzustellen.
Investitionen in Höhe von 231 Mio. Euro
Seit im Jahr 2000 der Deichmann-Onlineshop an den Start ging, wurde das Internetangebot des Schuhhändlers stetig ausgebaut. Mittlerweile ist das gesamte Sortiment online verfügbar. Seit Mai 2012 können die Schuhe bei Deichmann auch über das Smartphone bestellt werden.
Für das laufenden Jahr kündigte Deichmann an, 231 Mio. in den Ausbau des Filialnetzes sowie die Infrastruktur zu investieren. In Deutschland sollen 72 neue Standorte und ein fünftes Distributionscenter in Monsheim, im Ausland 190 neue Läden sowie ein Distributionszentrum im niederländischen Waalwijk eröffnet werden.
„Alle Investitionen im Ausland stärken auch unseren Standort in Essen, denn zahreiche Verwaltungsdienstleistungen für unsere Tochtergesellschaften im Ausland werden von Mitarbeitern in der Firmenzentrale erbracht“, so Heinrich Deichmann. Auch die Expansion in neue Märkte wird fortgesetzt: Im Frühjahr öffnen die ersten Filialen in Bosnien-Herzegowina.
Foto: Deichmann







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