Das Ludwig Beck Strumpfhaus ist wieder da
In der vollen Pracht der Fifties: Das in den 50er Jahren entstandene Strumpfhaus des Münchner Traditionskaufhauses eröffnet nach einem Komplettumbau in einem neuen Design. Die Historie des Ortes geriet dabei aber keinesfalls in Vergessenheit – der Mid-Century-Look ist ziemlich dominant.
Die abgerundete Glasfassade verzichtet ganz auf Schaufensterdekoration
Über den Figurbeinen schwebt eine ausladende Pendelleuchte aus plissiertem Stoff
Über zwei Etagen und 487 Quadratmeter präsentiert Ludwig Beck ab sofort sein Strumpfmode-Sortiment im komplett neu renovierten Strumpfhaus in der Dienerstraße. Das Gebäude wurde vom Düsseldorfer Designbüro Schwitzke & Partner neu eingerichtet. Die Architekten legten dabei viel Wert darauf, das 50er Jahre-Flair des Hauses zu erhalten und dezent zu betonen. Warme, elegante Farben sowie Materialen und Gegenstände aus der Mitte des letzten Jahrhunderts greifen „subtil die Stilelemente dieser Ära“ auf.
Eiche, Eiche und immer wieder Eiche
Die Wände sind entweder mit puderfarbener Seidentapete oder Eichenverkleidung versehen, Warenträger spielen mit Kontrasten aus Weiß und gebeizter Eiche. Eichenlamellen finden sich auch im Obergeschoss, entweder als Kassenblock, Stützenverkleidung oder als Hintergrund für Highlight-Inszenierungen. Details wie Schütten in Grün-Gelb, gemusterte Polstermöbel oder ovale Spiegel machen das Bild perfekt. Nierentische versprühen Retro-Flair. Der Herrenbereich setzt sich mit Seidentapete im matten Rauchchrom und –natürlich – weiteren Eichenelementen ab. Der Kidsbereich ist mit detailreichen Tiermotiven gestaltet worden. Im Obergeschoss gibt es wie gehabt den Durchbruch ins Wäschehaus von Ludwig Beck.
Das Designbüro Schwitzke & Partner verantwortete für Ludwig Beck bereits die Neugestaltung der Bereiche Fashion, Abendmode, Wäsche, den Wellnessbereich Hautnah, die Musikabteilung und die komplette Fassadengestaltung.





Kommentare
Keine Kommentare bisher.