Karos als Umsatzschlager: Das britische Luxusbrand trotz der Euro-Krise und kann den Umsatz im dritten Quartal erneut zweistellig steigern. Dabei läuft das Geschäft in Europa recht gut.

Burberry Prorsum AW12 Menswear Show

Menswear und Herrenaccessoires waren bei Burberry stark nachgefragt

Der Luxuskonzern Burberry plc hat im dritten Quartal erneut Umsatzzuwächse verzeichnet. Der Gesamtumsatz stieg auf vergleichbarer Basis um 21% auf 574 Mio. Pfund (694 Mio. Euro). Kasse machte das Unternehmen insbesondere mit dem eigenen Einzelhandel, dessen Erlöse um 23% auf 417 Mio. Pfund kletterten. Flächenbereinigt verbuchten die Burberry-Läden ein Umsatzwachstum von 13%. Insgesamt wurden sechs Stores eröffnet (u.a. in Paris, Sao Paolo und den mittlerweile vierten Kidswear-Store im Mittleren Osten) und vier geschlossen. Der Umsatz im Großhandel verbesserte sich um 15% auf 130 Mio. Pfund.

Nichts geht mehr ohne die Asiaten

Nicht nur die Region Asien/Pazifik, die mit 210 Mio. Pfund die umsatzstärkste Region ist, sondern auch Luxus-Touristen aus Fernost sorgten für Zuwächse in europäischen und amerikanischen Metropolen. Allein in China betrug der flächenbereinigte Zuwachs von Oktober bis Dezember über 30%. Bei den Produktgruppen wurden Strick, Herrenanzüge und –accessoires, Düften und Uhren am stärksten nachgefragt.

Foto: Burberry