Burberry holt Unterstützung für Bailey
Verstärkung: Das britische Modehaus hat Luc Goidadin zum neuen Designchef ernannt. Der Creative Director Christopher Bailey wird sich als neuer CEO stärker auf die "kreative Richtung und die Vision der Marke" konzentrieren.
Christopher Bailey holt sich Unterstützung für seine Zeit als CEO von Burberry
Nachdem im letzten Monat bekannt wurde, dass Christopher Bailey seine Chefin Angela Ahrendts beerben wird, fragte man sich schon, wie der 42-Jährige beide Aufgabenstellungen als CEO und Creative Director von Burberry bewältigen würde. Im Zuge der für Mitte 2014 geplanten Umstrukturierungen wurde nun Luc Goidadin, der bereits seit zwölf Jahren für und mit Bailey zusammenarbeitet, zum neuen Chefdesigner ernannt. Der Kreative soll – unter Baileys Führung – alle Design-Aktivitäten des Labelss verantworten, während sich Bailey nun in oberster Position die kreative Ausrichtung kümmern und die Vision der Marke prägen will. Im Zuge der personellen Umstrukturierungen werden die Führungsaufgaben in die drei Bereiche Design, Produktion und Kommunikation aufgeteilt. Eine generelle Neuausrichtung oder Änderung der Strategie soll damit allerdings nicht einhergehen.
Christopher Bailey kam 2001 zu Burberry und belebte das bis dahin etwas angestaubte Londoner Modehaus nicht nur mit neuer kreativer Energie sondern brachte auch eine bis dato noch nicht da gewesene innovative Digitalisierungsstrategie ins Rollen, die Burberry wieder zu einer der begehrtesten Modemarken im Netz (und darüber hinaus) machte. Seine Chefin Angela Ahrendts unterstützte Baileys Vision und gemeinsam schufen sie ein neues Burberry-Imperium, das erst kürzlich verkündete, im Halbjahr die Milliarden-Pfund-Marke geknackt zu haben. Ahrendts suchte allerdings neue Herausforderungen und wird demnächst zu Apple wechseln.
Foto: via flickr/ Barbro Andersen







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