Breuningerland-Erweiterung vorerst gestoppt
Der Stuttgarter Platzhirsch darf nicht wie gewollt expandieren. Das Verwaltungsgericht hat eine Klage des Handelsunternehmens abgewiesen, mit der eine Erweiterung des Centers in Sindelfingen erwirkt werden hätte sollen.
Bleibt vorerst so groß wie es ist: Das Breuningerland in Sindelfingen
Ruhe wird es nicht geben, aber immerhin hat das Verwaltungsgericht Stuttgart am Dienstag in einem Urteil einen vorläufigen Schlussstrich unter den Streit um die Erweiterung des Breuningerland Sindelfingen gezogen. Das Gericht entschied, dass die Rücknahme des im November 2012 erteilten Bauvorbescheids für eine Erweiterung des Centers rechtmäßig gewesen sei. Breuninger hatte vor vier Jahren beantragt, das Sindelfinger Einkaufscenter an der A81 um 10.000 auf 42.000 Quadratmeter zu erweitern. Eine Erweiterung dieser Größenordnung hätte mit der Nachbarstadt und der Region abgestimmt werden müssen. Dies war aber unterblieben, weder die Nachbargemeinde Böblingen noch der Verband Region Stuttgart (VRS) oder das Regierungspräsidium Stuttgart als oberste Aufsichtsbehörde wurden angehört. Die Genehmigung durch die Stadt Sindelfingen sei daher „rechtswidrig“, die Rücknahme durch das Regierungspräsidium hingegen „ermessensfehlerfrei“ erfolgt, urteilte das Gericht.
Nun kann die Breuninger-Unternehmensgruppe Berufung beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim einlegen. Doch zunächst will das Unternehmen die schriftliche Urteilsbegründung abwarten. Grundsätzlich halte man an den Erweiterungsplänen fest, erklärte ein Unternehmenssprecher.
Das Breuningerland Sindelfingen wurde im Oktober 1980 und beherbergt 120 Geschäfte. Vermietung und Management erfolgt durch ECE.
Foto: ECE







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