Baumwolle: Nachfrageschwäche drückt den Preis
Die Konjunkturschwäche in China hat auch Auswirkungen auf den Baumwollpreis. Der ist jetzt so günstig wie lange nicht. Die USA als einer der größten Produzenten baut seine Lagerbestände auf.
Baumwolle: Weißes Gold zum Ramschpreis
Laut Wall Street Journal befinden sich die Baumwollpreise auf den niedrigsten Wert seit fünf Jahren. Im Dezember kostete ein Pfund Baumwolle nur noch rund 68 US-Cent. Grund für den Preisabsturz sind die aktuellen globalen Wachstumsprognosen, die sich unmittelbar auf das preissensible Baumwollsegment auswirken. Insbesondere die Nachfrage aus China sinkt und drückt die Notierungen. Obendrauf kommt der Angebotsüberhang: Das US-Landwirtschaftsministerium hat seine Prognose für die diesjährige Produktion um 10% angehoben. Damit wrrden sich die Lagerbestände zum Ende der Saison 2014/15, die am 1. August beginnt, fast verdoppeln.
Das Angebotsüberschuss tritt nicht erst in dieser Saison auf: Laut Bremer Baumwollbörse lag die weltweite Produktion in 2013/14 bei rund 25 Mio. Tonnen, während voraussichtlich nur 24 Mio. Tonnen verbraucht wurden.







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