Die Modehäuser der Douglas Gruppe können trotz zahlreicher Modernisierungsmaßnahmen keine großen Umsatzsprünge ausweisen. Im Gegenteil, die Umsätze sinken im Geschäftsjahr 2011/12 sogar leicht.

AppelrathCüpper kommt trotz neuer Initiativen nicht richtig aus dem Knick, um muss ein kleines Umsatzminus vermelden

Die AppelrathCüpper Modehäuser erzielten im Geschäftsjahr 2011/12 (Stichtag: 30. September) einen Umsatz von 122 Mio. Euro. Das entspricht einem Rückgang von 1,9%. Auf vergleichbarer Fläche (d.h. ohne des im Januar 2011 geschlossenen Haus in Solingen) lagen die Erlöse der 13 Modehäuser 1,1% unter dem Vorjahreswert.

Insgesamt verbuchte die Douglas Holding mit ihren diversen Handelskonzepten, den Douglas Parfümerien, der Buchhandelskette Thalia, dem Juwelier Christ, den Modehäusern und den Hussel-Konfiserien einen Umsatz von 3,44 Mrd. Euro, was einem Anstieg von 1,7% entspricht. Das EBITDA lag laut Pressemitteilung am unteren Ende der prognostizierten Bandbreite von 200 bis 250 Mio. Euro. Eine Dividende wird voraussichtlich nicht gezahlt. Vor dem Hintergrund des schwierigen Buchgeschäfts und der Konsumflaute in den europäischen Auslandsmärkten sei man mit der Entwicklung „einigermaßen zufrieden“, erklärte Vorstandschef Dr. Henning Kreke.

Die Douglas Holding befindet sich seit geraumer Zeit in Gesprächen mit Finanzinvestoren, die daran interessiert sind, den Konzern zu übernehmen. Im Zuge dessen würde Douglas von der Börse genommen werden.

Foto: AppelrathCüpper