Ahlers: weniger Umsatz, mehr Gewinn
Der Menswear-Konzern hat im ersten Halbjahr zwar einen Umsatzeinbruch von 2,9 % hinnehmen müssen, allerdings sorgen Cost Saving Programme für einen ordentlichen Gewinnsprung. Und auch das Premium-Segment erlaubt positive Ausblicke auf das zweite Halbjahr.
Durch umfangreiche Cost Saving Programme und Optimierungen bei den Fertigungsstandorten hat der Herforder Konzern sein Betriebsergebnis im ersten Halbjahr 2009/10 von 0,8 Mio. Euro im Vorjahr auf 4,5 Mio. Euro erhöhen können. Nach Steuern verdiente das Unternehmen 2,4 Mio. Euro – mehr als 10-fache als im Vorjahr (0,2 Mio. Euro). Insofern ist der konjunkturbedingte Abfall der Konzernumsätze um -3,4% auf 118,8 Mio. Euro verschmerzbar. Zumal sich das Premium-Segment trotz der schwierigen Lage um 2,9% steigern konnte. Auch im Bereich Jeans- und Workwear konnte im zweiten Quartal wieder um 4% zulegen. „Durch unsere Cost Saving- und Optimierungsprogramme kommen wir gestärkt aus der Wirtschaftskrise“, interpretiert Dr. Stella A. Ahlers, Vorstandsvorsitzende der Ahlers AG die Halbjahreszahlen.
Im zweiten Halbjahr sollen die Umsätze leicht steigen, so das auch die nächsten sechs Monate mit einem Ergebnisplus abgeschlossen werden können. Umsatzzuwächse erhoffen sich die Herforder vor allem durch die Premium-Marken Pierre Cardin, Baldessarini und Otto Kern. Auch eigene Läden sind geplant. „Jetzt werden wir auf dieser soliden Basis unser Produktangebot und die Präsenz im Handel – auch mit eigenen Stores – weiter ausbauen“, führt Stella Ahlers aus.
Fotos: Ahlers AG






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