Die Hoffnung stirbt (zuletzt)! Die Modemärkte-Kette leidet wie viele andere sicher auch unter dem ungewöhnlich milden Winterklima. Der Absatzrückgang fordert auch beim Ergebnis seinen Tribut.

Adler Modemärkte kassieren ihre Ergebnisprognose für 2015

Die Adler Modemärkte kassieren ihre Ergebnisprognose für 2015

Nachdem das vierte Quartal im Oktober hoffnungsvoll gestartet war, blieb der von der Modebranche ersehnte Wintereinbruch aus. Temperaturen im zweistelligen Bereich machen einfach keine Lust auf neue Mäntel, Strickjacken und Wollpullis. Das merkte auch die Adler Modemärkte AG, deren im November-Umsätze unter den Erwartungen blieben. Die Dezember-Umsätze liegen bis dato nicht nur unter den Erwartungen, sondern auch unter den Vorjahreszahlen. Aus diesem Grund kappte das Haibacher Unternehmen seine Prognose für 2015 per Ad-hoch-Mitteilung. Beim Umsatz rechnet Adler für 2105 zwar weiter mit einem Umsatzplus im einstelligen Prozentbereich, jedoch wird dieses Wachstum allein durch die übernommenen und umgeflaggten Standorte von Kressner und hefa erreicht. Beim Ergebnis geht Adler abhängig von der weiteren Entwicklung im Dezember von einem EBITDA zwischen 30-33 Mio. Euro aus. Bislang hatte das Unternehmen „bestenfalls mit einer Stagnation auf dem erreichten hohen Niveau“ des Vorjahres, bzw. allerhöchstens einer „temporären Verringerung“ gerechnet. 2014 hatte Adler mit einem Umsatz von 535 Mio. Euro und einem EBITDA von 41,5 Mio. Euro abgeschlossen.

Unabhängig vom operativen Ergebnis rechnen die Haibacher unverändert mit einem positiven Nachsteuerergebnis in 2015 und deutlich besseren Zahlen in 2016. Durch den Wegfall der akquisitionsbedingten Einmalkosen und Synergieeffekte wird bei weiterem Umsatzwachstum eine deutliche Ergebnisverbesserung angepeilt.

Foto: Adler Modemärkte