Die Herzogenauracher Streifenpolizei hat mal wieder zugeschlagen. Das Young-Fashion-Label wird vom deutschen Sportartikelhersteller verklagt. Grund sind erneut die typischen Streifen, die Anlass zur Klage geben.

Forever 21 muss sich in Portland vor dem Gericht stellen

Das Sportartikelunternehmen aus Herzogenaurach Adidas sorgt sich um seine Streifen und hat das Teenie-Label Forever 21 wegen Markenrechtsverstoßes verklagt. Auch im Visier ist der Hersteller der beiden Corpi Delicti – zwei Sweater mit den typischen Adidas-Streifen – Center Mill. Das Verfahren wurde am Gericht von Portland eingeleitet mit dem Vorwurf die Markenrechte an den drei Adidas-Streifen ignoriert zu haben. In der Anklage heißt es weiter, dass das Kopieren der Markenzeichen zur Verletzung des Markenrechts und somit zur Gefährdung des Markenimages beiträgt. Unlauterer Wettbewerb sei damit gegeben. Neben der Unterlassung verlangt Adidas auch eine Entschädigung von Forever 21 für die verursachten Verluste.

Schon im April dieses Jahres fand Adidas es gar nicht fashionable als das US-Modehaus Marc Jacobs vier parallele Streifen auf einige Kleidungsstücke verlaufen ließ.

Foto: Forever 21