Adidas, Bogner und Sioux kleiden Olympioniken ein
Die deutschen Olympioniken und Paraolympioniken werden für die 30. Sommerspiele dieses Jahr in London von Adidas, Bogner und Sioux ausgestattet. Die bunten und damit auffälligen Outfits gefallen allerdings nicht jedem.
Mit diesen Outfits sollen die deutschen Athletinnen und Athleten bei den Olympischen Spielen in London glänzen
Bei den Olympischen Spielen vom 27. Juli bis zum 12. August sowie den Paralympics vom 29. August bis zum 9. September werden die deutschen Athletinnen und Athleten mit Ausrüstungen der Marken Adidas, Bogner und Sioux glänzen. So wurden rund 400 Olympioniken, 170 Sportler der Deutschen Paralympischen Mannschaft und mehrere hundert Betreuer von den drei Marken eingekleidet.
Bei der Auswahl der Kleidung arbeiteten Adidas, Sioux und Bogner eng mit der Athletenkommission des Deutschen Olympischen Sportbundes zusammen. Alle Olympioniken und Paraolympioniken bekommen mehr als 50 Kollektionsteile.
Adidas ist seit den Olympischen Spielen 1928 als olympische Marke fest verankert. Dieses Jahr setzt Adidas mit pinken, grauen, gras-und mintgrünen Hoodies, Poloshirts und Sweatshirts zu schlichten Hosen in Anthrazit und Grau.
Bogner stellt die Kleidung für die Eröffnungs- und Schlussfeier sowie für offizielle Anlässe, Sioux die dazu farblich abgestimmten Schuhe. Mit den leuchtenden Farben Hellblau und Pink als Oberteil und dazu weißen sportlich eleganten Hosen sollen die Aufmerksamkeit der Fernsehzuschauer auf die deutschen Athletinnen und Athleten gelenkt werden. Die Wendejacken können mit einem Handgriff für die Abendveranstaltungen und Empfänge zum seriösen dunkelblauen Oberteil gewandelt werden. Die Farben Pink, Blau und Weiß stechen auch bei den Sneakers und Schnürern von Sioux hervor.
„Olympische Spiele waren schon immer eine große Modenschau, die Trends gesetzt hat. Das wird auch in London wieder so sein und Deutschland wird dabei mit Sicherheit ein Hingucker sein“, meint Deutschlands Chef de Mission Michael Vesper.
Auch Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, ist begeistert von der Kollektion: „Die vorgestellte Ausstattung ist modisch und funktional. Der Wiedererkennungswert ist groß. Die Kleidung ist perfekt auf die Bedürfnisse der Sportler abgestimmt. Ich bin mir sicher, dass sich unsere Athletinnen und Athleten darin wohlfühlen und Deutschland hervorragend präsentieren werden.“
Doch die Ausstattung der Sportlerinnen und Sportler gefällt nicht jedem. Der renommierte Modedesigner Guido-Maria Kretschmer äußert sich kritisch zu den Olympia-Outfits: „Es gibt keinen Hinweis auf unser Land in dem Outfits, das ist kein deutscher Look. Die pastellige Welt ist zwar modern und etwas Neues, für das Thema Olympia aber fehl am Platz.“
Foto: Picture Alliance / Jan Haas







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