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	<title>fabeau &#187; Verhandlung</title>
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	<description>Fashion Business News</description>
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		<title>Wieder Warten in Bangladesch</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Sep 2013 09:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Kathrin Hüttinger]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das lang erwartete Treffen in Genf zur Wiedergutmachung der Schäden in den Bangladeschischen Textilfabriken ist mit enttäuschendem Ergebnis zu Ende gegangen. Die Zahl der teilnehmenden Unternehmen war alarmierend gering und die Ergebnisse kaum weitreichend.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_28429" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="/news/wieder-warten-in-bangladesch/9307960330_6493b92855/" rel="attachment wp-att-28429"><img class="size-medium wp-image-28429" alt="Rana Plaza" src="/wp-content/uploads/2013/09/9307960330_6493b92855-300x199.jpg" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Nach der Katastrophe in Rana Plaza liegt die Fabrik noch immer in Schutt</p></div>
<p>Mit dem Ziel der Entschädigung der Opfer, die die Katastrophen in den zwei Textilfabriken in Bangladesch forderten, hatte die <strong>International Labour Organisation (ILO)</strong> am 11. und 12. September 2013 ein Treffen mit den betroffenen Textilunternehmen veranschlagt.<a href="/news/warten-in-bangladesch/"> Bei der ohnehin einen Monat später als geplant stattfindenden Zusammenkunft </a>sollten Lösungen und Entschädigungszahlungen für die Betroffenen des<a href="/news/grosbrand-in-einer-textilfabrik-in-bangladesch/"> Brandes bei Tazreen Fashion </a>mit etwa 112 Toten und die Opfer der <a href="/news/bangladesch-erneut-tote-in-textilfabrik/">eingestürzten Fabrik in Rana Plaza</a> mit 1.243 Toten und tausenden Verletzten erarbeitet werden.</p>
<p>Zur Debatte für <strong>Rana Plaza</strong> waren nur die<strong> neun Hersteller</strong>, u.a. <a href="/thema/le-bon-marche/">Bon Marché</a>, <a href="/thema/kik/">Kik</a>,<a href="/thema/primark/"> Primark</a>, erschienen. Eigentlich waren <strong>29 Unternehmen</strong> geladen; darunter <a href="/thema/adler-modemarkte/">Adler</a>, <a href="/thema/benetton/">Benetton</a>,<a href="/thema/ca/"> C&amp;A</a>,<a href="/thema/inditex/"> Inditex</a>, <a href="/thema/mango/">Mango</a>, <a href="/thema/NKD/">NKD</a>, und der <strong>weltgrößte Einzelhändler <a href="/thema/walmart/">Walmart</a></strong>. Bis jetzt habe nur ein Unternehmen, namentlich der Bekleidungsdiscounter<a href="/thema/primark/"><strong> Primark</strong></a>, Entschädigungen gezahlt, so Monika Kemperle von<strong><a href="/thema/industriall/"> IndustriALL Global Union</a></strong>. Primark hatte zusätzlich drei Monatsgehälter Nothilfe versprochen. Doch damit ist der Discounter allein auf weiter Flur.</p>
<p>Zu den <strong>Verhandlungen für Tazreen</strong> waren lediglich <strong>Karl Rieker</strong> und der Branchenriese<strong> C&amp;A</strong> erschienen. Letzterer stellte eine eigene Entschädigungsinitiative vor und zeigte sich bereit, an weiteren Lösungen mitzuarbeiten. Rieker signalisierte ebenfalls Zahlungsbereitschaft. Leer blieben die Sitze, die für Delta Apparel, Dickies,<a href="/thema/disney/"> Disney</a>, El Corte Inglés und Edinburgh Woolen Mill vorgesehen waren. Weiterhin fehlten Kik, Li &amp; Fung, Piazza Italian, Sean John, Sears, Teddy Smith und <strong>zum wiederholten Male Walmart</strong>.</p>
<p>Kemperle zeigte sich schockiert von der <strong>Nonchalance,</strong> mit welcher die <strong>Nöte der Betroffenen</strong> hingenommen würden, und warf den nicht teilnehmenden Unternehmen Unwahrheit und leere Versprechungen vor. Schließlich handele es sich bei den Entschädigungen um Summen, die nur einem Bruchteil des Unternehmensumsatzes entsprächen.</p>
<p>Kleiner Hoffnungsschimmer: Die Anwesenden erklärten sich zu einem erneuten Treffen zur Besprechung weiterer Schritte innerhalb der nächsten zwei Wochen bereit. Außerdem wollen sie sich an einem<strong> Fonds zur Unterstützung der Opfer</strong> beteiligen. Dazu wurde ein <strong>Koordinationskomitee</strong> gegründet, das gemeinsam mit den verantwortlichen Markenanbietern, Händlern, Gewerkschaften und Organisationen Verhandlungen mit der Regierung in Bangladesch und den Arbeitgebern vor Ort führen soll. Primark zeigte sich durch die Bereitstellung seiner Bankeninfrastruktur als Ausgangsbasis für die Zahlungen erneut als kooperativ. Weiterhin hat auch die<strong><a href="/thema/clean-clothes-campaign/"> Clean Clothes Campaign</a></strong> angekündigt, stärkeren <strong>Druck auf Unternehmen</strong> ausüben zu wollen, die sich den Verhandlungen enthalten hatten.</p>
<p>So wird wohl noch einige Zeit vergehen, bis eine endgültige Lösung gefunden wird. Dies ist angesichts der akuten Lage für die Betroffenen besonders dramatisch.</p>
<p><em><span style="color: #808080;">Foto: medico international/ über flickr</span></em></p>
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		<title>Streik in Kambodscha beendet &#8211; vorerst</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 14:35:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Wilken]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Proteste]]></category>
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		<category><![CDATA[Textilindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhandlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Zehntausend streikende Textilarbeiter haben nach vier Tagen ihre Arbeit wieder aufgenommen. Die lokale Regierung hat Verhandlungen über die Erhöhung des Mindestlohns angeboten.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8681" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://view.picapp.com/pictures.photo/entertainment/workers-pccs-garments-ltd/image/9452068?term=cambodia"><img class="size-medium wp-image-8681 " title="Streikende Arbeiter Kambodscha" src="/wp-content/uploads/2010/09/Streikende-Arbeiter-Kambodscha1-300x167.jpg" alt="" width="300" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Die streikenden Arbeiterinnen kehren jetzt erst einmal an ihren Arbeitsplatz zurück</p></div>
<p>Die Gewerkschaftsführer der kambodschanischen Gewerkschaften haben den Streik vorerst beendet, nachdem die Regierung Verhandlungen über den Mindestlohn von Textilarbeitern angeboten hatte.</p>
<p>Die kambodschanische Regierung hat entschieden, am 27. September zusammen mit Gewerkschaftsvertretern und Arbeitgebern über höhere Löhne und verbesserte Sozialleistungen für Arbeiter aus der Textil- und Schuhherstellungsbranche zu entscheiden. Damit ist der Massenstreik vorerst beendet. An dem Streik hatten sich laut Angaben der lokalen Gewerkschaften am Ende rund 200.000 beschäftigte aus über 90 Fabriken beteiligt und damit die gesamte Textilbranche des Landes lahm gelegt. <a href="/news/kambodscha-textilarbeiter-streiken-fur-mehr-lohn/">Rund 60.000 Arbeiter aus 30 Fabriken hatten am Montag begonnen für einen monatlichen Mindestlohn von umgerechnet 73 Euro zu streiken</a>. Derzeit liegt der Lohn bei unter 50 Euro und reicht nicht aus, um die Arbeiter ausreichend zu versorgen.</p>
<p>Die kambodschanische Textilindustrie ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes und beschäftigt rund 345.000 Menschen.</p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Foto: via picapp/Reuters/Chor Sokunthea</em></span></p>
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