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	<title>fabeau &#187; Fnac</title>
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	<description>Fashion Business News</description>
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		<title>PPR will Luxus-Lifestyle-Sparte verdreifachen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 11:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max Wilken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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		<description><![CDATA[Oberboss François-Henri Pinault will die Umsätze der Kernsparten Luxus und Sport bis 2020 auf 24 Milliarden Euro verdreifachen. Die Strategie wird von den Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres untermauert. Die Versandhandelstochter Redcats taucht schon gar nicht mehr in der Bilanz auf.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_18681" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="/wp-content/uploads/2012/02/Gucci-SS-2012.jpg"><img class="size-medium wp-image-18681" title="Gucci SS 2012" src="/wp-content/uploads/2012/02/Gucci-SS-2012-300x199.jpg" alt="Gucci SS 2012" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Die Kernmarke Gucci soll der PPR-Gruppe zusammen mit anderen Luxuslabels eine goldige Zukunft bescheren</p></div>
<p>Zusammengefasst lässt sich sagen: „<strong>2011 &#8211; Ein hervorragendes Jahr</strong>“ – das ist die Überschrift der Präsentation für das abgelaufene Geschäftsjahr der <strong><a href="/thema/ppr/">PPR-Gruppe</a></strong>. Der Umsatz kletterte<strong> um über 11% auf 12,23 Mrd. Euro</strong>, davon entfielen <strong>4,92 Mrd. Euro auf die Luxury-Division</strong> und<strong> 3,16 Mrd. Euro auf auf die Sport &amp; Lifestyle-Division</strong>. Während die Luxus-Sparte Zuwächse von 22,6% und die Sport-Sparte ein Plus von 16,6% verbuchte, musste die Medientochter <a href="/thema/fnac/">Fnac</a> einen leichten Umsatzrückgang von über 3% auf 4,16 Mrd. hinnehmen. Die zum Verkauf stehende Versandhandelstochter <a href="/thema/redcats/">Redcats</a> wurde aufgrund neuer Bilanzregeln gar nicht mehr in den fortgeführten Geschäften aufgeführt.</p>
<p>Das Luxussegment zeigte eine starke Dynamik, von der <strong>PPR Luxury Division</strong> enorm profitierte. Innerhalb des Segments erwiesen sich die kleineren Labels als Wachstumstreiber: <em><a href="/thema/bottega-veneta/">Bottega Veneta</a></em> legte um 37% auf 385 Mio. Euro zu, <em><a href="/thema/yves-saint-laurent/">Yves Saint Laurent</a></em> um 33% auf 201 Mio. Euro, während die Labels <em><a href="/thema/stella-mccartney/">Stella McCartney</a></em>, <em><a href="/thema/balenciaga/">Balenciaga</a> </em>oder<em> <a href="/thema/alexander-mcqueen/">Alexander McQueen</a></em> u.a. kumuliert um 30% auf 737,5 Mio. Euro wuchsen. Die Kernmarke <em><a href="/thema/gucci/">Gucci</a></em> wuchs immerhin um respektable 18% auf 3,14 Mrd. Euro. In <strong>Sport &amp; Lifestyle-Sparte</strong> verbuchte <em><a href="/thema/puma/">Puma</a></em> ein <a href="/news/puma-macht-rekordumsatz-von-3-mrd-euro/">Umsatzplus von 11% auf 3,01 Mrd. Euro</a>, die anderen Marken (u.a. <a href="/news/ppr-bietet-fur-volcom/">frisch akquiriert <em>Volcom</em></a>) legten um 8% auf 147 Mio. Euro zu. Regional betrachtet zeigt sich der asiatisch-pazifische Raum erneut als Wachstumstreiber und stellt mittlerweile knapp ein Viertel des gesamten Umsatzvolumens dar. Doch auch in den etablierten Märkten wie Westeuropa und Nordamerika konnte die PPR-Gruppe zweistellige Zuwächse verbuchen, sogar im krisengeschüttelten Japan gab es ein Plus von 3%. Das eigene Retail-Netzwerk wurde in 2011 mit netto 117 Neueröffnungen rasant ausgebaut. Zum Ende des Jahres betrieb PPR insgesamt 801 in Eigenregie geführte Stores.</p>
<p>Der operative Gewinn kletterte um 17% auf 1,60 Mrd. Euro, wovon mehr als Dreiviertel (1,26 Mrd. Euro) auf die Luxus-Sparte entfielen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich um 31% auf 1,43 Mrd. Euro. Der Jahresüberschuss belief sich nach 760 Mio. Euro im Vorjahr auf 1,06 Mrd. Euro; die Dividende blieb jedoch – zur Enttäuschung einiger Anleger – konstant.</p>
<div id="attachment_18682" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="/wp-content/uploads/2012/02/PPR_François-Henri-Pinault_2.jpg"><img class="size-medium wp-image-18682 " title="PPR_François-Henri Pinault" src="/wp-content/uploads/2012/02/PPR_François-Henri-Pinault_2-300x253.jpg" alt="PPR_François-Henri Pinault" width="300" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Gruppe sein und als solche auftreten: Oberboss François-Henri Pinault übergibt den Markenchefs mehr Verantwortung</p></div>
<h2>2020: 24 Milliarden Euro mit Luxus, Sport &amp; Lifestyle</h2>
<p>2012 soll nach Ansicht von Oberboss <strong>François-Henri Pinault</strong> erneut ein „Jahr mit nachhaltigem Umsatzwachstum und Verbesserungen bei den operativen und finanziellen Geschäften“ sein.</p>
<p>Für <strong>2020</strong> hat Pinault allerdings eine weitaus konkretere Vorstellung: Bis dahin sollen die <strong>Umsätze auf 24 Mrd. Euro steigen</strong>, davon sollen 60% auf Luxus und 40% auf Sport &amp; Lifestyle entfallen. Das entspricht einer Verdreifachung des heutigen Umsatzes der beiden Sparten. Über die Hälfte des Umsatzes soll durch eigenen Retail erlöst werden, davon 1 Mrd. Euro online. Auch regional verschiebt sich einiges gen Osten: 2020 sollen allein 10 Mrd. Euro (und damit rund 42%) in Asien erzielt werden. Im Zuge dessen wird auch das Führungsgremium umgestaltet: Pinault gibt immer mehr Verantwortung ab und der PPR-Vorstand operiert auf Augenhöhe mit den Spartenchefs von Gucci, Puma und Co. Die Markenverantwortlichen sollen sich mehr untereinander austauschen und etwa beim Einkauf als Gruppe auftreten.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Fotos: Gucci / PPR</span></em></p>
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