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	<title>fabeau &#187; Abkommen</title>
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	<description>Fashion Business News</description>
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		<title>KiK will Brandschutzabkommen auch für Pakistan</title>
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		<pubDate>Mon, 27 May 2013 14:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Hüttinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berater würden sagen, KiK geht die Extra-Meile: Angesichts der vermehrten, oftmals tödlichen Unglücksfälle in asiatischen Textilfabriken will der Textildiscounter aus Bönen weitere Länder in das Brand- und Gebäudeschutzabkommen einschließen. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_25268" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="/news/kik-will-brandschutzabkommen-auch-fur-pakistan/bangladesch_textilfabrik-einsturz-2/" rel="attachment wp-att-25268"><img class="size-medium wp-image-25268 " title="Bangladesch_Textilfabrik-Einsturz" src="/wp-content/uploads/2013/05/Bangladesch_Textilfabrik-Einsturz-300x225.jpg" alt="Bangladesch_Textilfabrik-Einsturz" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Nach dem tragischen Gebäudeeinsturz in Bangladesch verlangt Kik auch Schutz für weitere Länder</p></div>
<p>In über 5.000 Textilfabriken in Bangladesch werden derzeit Textilien für den internationalen Markt produziert. Doch Bangladesch ist nicht die einzige asiatische Nähstube, in der zu billigen Löhnen und unter teilweise bedenklichen Bedingungen produziert wird. KiK will sich zumindest in punkto Gebäude- und Brandschutz mehr Sicherheit für die Arbeiter in den Zuliefererländern. &#8220;Unser Ziel ist es,<strong> in allen Regionen</strong>, also beispielsweise auch in Pakistan, die <strong>gleich hohen Standards</strong> an Produktionsbedingungen, Brandschutz und Gebäudesicherheit sicherzustellen“, so Dr. Michael Arretz, Geschäftsführer für Nachhaltigkeit und Unternehmenskommunikation von <strong><a href="/thema/kik/">KiK</a></strong>. Der Textildiscounter befindet sich bereits in <strong>Verhandlungen mit der ILO (International Labour Organization) </strong>und weiteren Institutionen. Es sei wichtig, die <a href="/news/brandschutzabkommen-in-bangladesch-die-guten-33/"><strong>neu geformte internationale Koalition der großen Textilunternehmen</strong> <strong>zur Feuer- und Gebäudesicherheit</strong></a> auch auf andere Länder auszuweiten, da viele der bisherigen Auditierungsmechanismen keine Angaben zum statischen Gebäudeschutz aufwiesen, diese obliegt nach wie vor oftmals den lokalen Behörden.  &#8221;Textilunternehmen können nur gemeinsam mit den Behörden vor Ort wirklich sicherstellen, dass definierte Standards für Brand- und Gebäudeschutz konsequent durchgesetzt und eingehalten werden.&#8221;, so Arretz.</p>
<p>Nach dem <a href="/news/bangladesch-erneut-tote-in-textilfabrik/">tragischen Gebäudeeinsturz im Rana Plaza von Dhaka</a> mit über 1.100 Toten wurden in den Gebäudetrümmern auch KiK-Textilien gefunden. Das Unternehmen prüfte die Anschuldigungen und stellte klar, dass seit 2008 keine direkten Geschäftsbeziehungen mehr zu den Fabriken im Rana Plaza bestanden. Allerdings wurde über einen Importeur, der sich in der Vergangenheit an alle bisherigen branchenüblichen Auditierungs- und Kontrollmechanismen gehalten hat, indirekt dort ein Auftrag platziert, der bereits Mitte März verschifft wurde, so dass es sich bei den in Frage stehenden Textilien um Produktionsüberschüsse oder Ware zweiter Wahl handeln müsse. Obwohl KiK zum Zeitpunkt des Unglücks nicht in der Fabrik produzieren ließ, prüft der Discounter gemeinsam mit anderen Unternehmen, wie man den Betroffenen vor Ort rasch helfen kann. Gleichzeitig kündigte KiK an, den Anteil direkter Geschäftsbeziehungen zu den Lieferanten vor Ort weiter auszubauen. Aktuell lässt KiK rund 80% seiner Waren direkt produzieren.</p>
<p><span style="color: #808080;"> Foto: <em>via flickr/<span style="color: #808080;"><a href="http://www.flickr.com/photos/62762640@N02/" target="_blank">Solidarity Center</a></span></em></span></p>
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		<title>Einsturz einer Schuhfabrik in Kambodscha verschärft Sicherheitsdebatte</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/einsturz-einer-schuhfabrik-in-kambodscha-verscharft-sicherheitsdebatte/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 08:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Hüttinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
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		<category><![CDATA[Unglück]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Vorort südwestlich der Hauptstadt Phnom Penh stürzte die Lagerhalle einer Schuhfabrik ein. Zwei Mitarbeiter starben, es gab etliche Verletzte. Der Vorfall heizt die globale Debatte um mehr Sicherheit in asiatischen Fabriken weiter an.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_25117" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="/news/einsturz-einer-schuhfabrik-in-kambodscha-verscharft-sicherheitsdebatte/schuhfabrik/" rel="attachment wp-att-25117"><img class="size-medium wp-image-25117" title="Schuhfabrik" src="/wp-content/uploads/2013/05/Schuhfabrik-300x213.jpg" alt="Schuhfabrik" width="300" height="213" /></a><p class="wp-caption-text">Debatte um Arbeitssicherheit in Asiatischen Ländern geht weiter</p></div>
<p>Nach dem fatalen <a href="/news/bangladesch-erneut-tote-in-textilfabrik/">Unglück in einer Textilfabrik in Bangladesch Ende April</a>, bei der über 1.100 Menschen ums Leben kamen, geht die Serie der Hiobsbotschaften aus Asien weiter: Vergangenen Donnerstag stürzte das Dach einer <strong>Lagerhalle in Kambodscha</strong> aufgrund von Überbelastung teilweise ein. Die Stahlträger zwischen zwei Gebäuden hatten wegen der schlechten Bauweise offenbar nachgelassen. <strong>Zwei Menschen wurden getötet </strong>und viele weitere verletzt.</p>
<p>In der erst vor 18 Monaten eröffneten Zuliefererfirma „Wing Star Shoes“ sind Betroffenen zufolge <strong>rund 8.000 Personen beschäftigt. </strong>Unter anderem wurden dort Schuhe der japanischen Marke <a href="/thema/asics/"><strong>Asics</strong></a> hergestellt. Die Firma hat bereits ihr tiefes Mitgefühl ausgedrückt und will Vorkehrungen treffen, um die Sicherheit aller Mitarbeiter seiner Zulieferer an ihren Arbeitsplätzen zu verbessern.</p>
<p>Die Tragik an der Geschichte: Trotz der kläglichen Zustände in der Firma würden die Mitarbeiter ihre Jobs dort nie aufgeben, trotz der schlechten Bezahlung. Das Einstiegsgehalt liegt aktuell bei 75 US-Dollar pro Monat. Seit September 2012 wurde dort aufgrund der niedrigen Löhne und der schlechten Arbeitsbedingungen bereits dreimal gestreikt. In Kambodscha wird, ebenso wie in Bangladesch, vor allem für ausländische Konzerne produziert. Der Vorfall zeigt, dass sich die schlechten Arbeitsbedingungen also nicht nur auf ein Land reduzieren lassen. Vor allem der Textil- und Schuhbranche wird vorgeworfen, zu Gunsten des Profits die Arbeitssicherheit und würdige Bedingungen zu vernachlässigen und damit den Verlust von Menschenleben in Kauf zu nehmen.</p>
<p>Kleiner Lichtblick: Vergangene Woche wurde von vielen Schwergewichten in der Textil- und Bekleidungsindustrie ein <a href="/news/brandschutz-in-bangladeschs-kleider-fabriken-weitere-unternehmen-ziehen-nach/">Brandschutzabkommen für Textilfabriken in Bangladesch</a> unterzeichnet, was einen kleinen Schritt in die richtige Richtung bedeutet.</p>
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		<title>Brandschutzabkommen in Bangladesch: Die guten 33</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 08:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Wilken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem am Mittwochvormittag bereits 19 Unternehmen das Abkommen für Brandschutz und Gebäudesicherheit unterzeichnet haben, sind bis heute noch weitere 14 dazu gestoßen. Unter ihnen Branchen-Schwergewichte wie Abercrombie &#038; Fitch, die Otto Group, s.Oliver, Next oder New Look.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zahl der Unternehmen, die sich der <strong><a href="/news/brandschutz-in-bangladeschs-kleider-fabriken-weitere-unternehmen-ziehen-nach/">Allianz für Feuer- und Gebäudesicherheit in Bangladesch</a></strong>, beteiligt haben, ist mittlerweile <strong>auf 33 angestiegen</strong>. Damit sind <strong>mehr als 1.000 Fabriken in Bangladesch</strong> Teil des Verbesserungsprogramms, das umgehend implementiert werden soll. Noch bis zur Ablauf der Annahmefrist am Mittwoch um 24:00 Uhr unterzeichneten <a href="/thema/abercrombie-fitch/">Abercrombie &amp; Fitch</a>, <a href="/thema/esprit/">Esprit</a>, <a href="/thema/new-look/">New Look</a>, <a href="/thema/mothercare/">Mothercare</a>, <a href="/thema/next/">Next</a>, Warenhausketten wie die <a href="/thema/rewe-group/">REWE-Gruppe</a> und Lidl aus Deutschland, Sainsbury aus Großbritannien oder Loblaws aus Kanada sowie Modehändler wie JBC (USA), Switcher (Schweiz) und <a href="/thema/we-fashion/">WE Fashion</a> (Niederlande). Am Donnerstagnachmittag zogen auch die <a href="/thema/otto-group/">Otto Group</a> und <a href="/thema/s-oliver/">s.Oliver</a> nach. Am <a href="http://www.industriall-union.org/we-made-it-global-breakthrough-as-retail-brands-sign-up-to-bangladesh-factory-safety-deal" target="_blank">Freitag unterzeichnete auch Charles Vögele das Abkommen</a>.</p>
<p>Bei regionaler Betrachtung zeigt sich, dass insbesondere Unternehmen aus Großbritannien/Irland (8) und dem deutschsprachigen Raum (10) etwas verändern wollen. Was allerdings nicht zu viel zu sagen hat, denn der schwedische <a href="/thema/hm/"><strong>H&amp;M</strong></a> Konzern ist noch vor Walmart einer der größten Einkäufer in Bangladesch. Ebenso gehören <a href="/thema/inditex/">Inditex</a> und <a href="/thema/mango/">Mango</a> (beide mit Unternehmenssitz in Spanien) zu den wichtigen Playern in dem Bereich.</p>
<div id="attachment_25087" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="/news/brandschutzabkommen-in-bangladesch-die-guten-33/tote-im-rana-plaza/" rel="attachment wp-att-25087"><img class="size-medium wp-image-25087" title="Tote im Rana Plaza" src="/wp-content/uploads/2013/05/Tote-im-Rana-Plaza-300x200.jpg" alt="Tote im Rana Plaza" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Tote aus den Textilfabriken im Rana Plaza: Bilder, die um die Welt gingen, und Konsumenten und Unternehmen zum Umdenken bewegen sollten</p></div>
<h2>Verweigerer am Pranger?</h2>
<p>Auch wenn das Zeitfenster für die Unterzeichnung bereits seit Mittwochnacht geschlossen ist, können Unternehmen nach wie vor der Allianz beitreten: „Wir werden die Tür auch nach dem Ablauf der Frist einen Spalt breit für weitere Unternehmen offen halten. Wir beginnen aber jetzt mit der Umsetzung. Nachzügler haben keinen Einfluss auf die bereits getroffenen Entscheidungen. Es geht nun um die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen von Menschen, die mit einem Mindestlohn von rund 30 Euro im Monat ihr Leben riskieren, wenn sie zur Arbeit gehen“, so Jyrki Raina, Generalsekretär von IndustriALL Global Union, die auf die korrekte Durchführung der Maßnahmen achtet.</p>
<p>Die <a href="/thema/clean-clothes-campaign/">Kampagne für Saubere Kleidung</a> kritisiert, dass es unter den führenden Textilhandelsfirmen weiter „Verweigerer“ gibt. Neben den Schwergewichten wie GAP oder Walmart, sind auch deutsche und schweizerische Unternehmen darunter. Die Modediscounter <a href="/thema/nkd/">NKD</a> und <a href="/thema/ernstings-family/">Ernsting’s Family</a> etwa oder der Handelskonzern <a href="/thema/metro/">Metro</a> haben sich bisher nicht geäußert. Auch die Schweizer Filialisten <a href="/thema/tally-weijl/">Tally Weijl</a> oder <a href="/thema/charles-vogele/">Charles Vögele</a> sind (noch) nicht dabei. Genauso wenig wie der dänische <a href="/thema/bestseller/">Bestseller-Konzern</a> (Vero Moda, Vila, Only, Jack &amp; Jones), der ebenfalls in Bangladesch fertigen lässt. Dabei ist eine breite Front internationaler Handelsunternehmen doch notwendig, um den nachhaltigen Erfolg der Initiative zu sichern und die Arbeitsbedingungen dauerhaft zu verbessern. Dazu müssen allerdings Kunden mehr Druck ausüben, was leider nicht immer leicht ist, denn je mehr Geld die Menschen für ihre Kleidung ausgeben, desto mehr Gedanken machen sie sich &#8211; und im umgekehrten Fall eben auch nicht, resümiert Marken-Experte Klaus Dieter Koch in der <em><a href="http://www.sueddeutsche.de/i5t38F/1308272/Kunden-sind-vergesslich.html">Süddeutschen Zeitung</a></em>. Viele Konsumenten zeigen sich zwar von den Schlagzeilen erschüttert, vergessen sie aber wieder und ändern ihr Konsumverhalten nicht &#8211; mit der Konsequenz, dass man auf den Goodwill der Unternehmen hoffen muss oder es sich kaum etwas ändern wird.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: via flickr/ <a id="yui_3_7_3_3_1369125662550_937" href="http://www.flickr.com/photos/rijans/"><span style="color: #888888;">rijans</span></a></span></em></p>
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		<title>Brandschutz in Bangladeschs Kleider-Fabriken: Weitere Unternehmen ziehen nach</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/brandschutz-in-bangladeschs-kleider-fabriken-weitere-unternehmen-ziehen-nach/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 09:42:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Wilken</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach PVH, Tchibo, H&#038;M und C&#038;A wollen sich jetzt auch die Zara-Mutter Inditex, Primark, Mango, Benetton, Hessnatur, KiK und andere Unternehmen den schärferen Brandschutz-Regelungen anschließen. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_25023" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="/news/brandschutz-in-bangladeschs-kleider-fabriken-weitere-unternehmen-ziehen-nach/bangladesch-brandschutzabkommen/" rel="attachment wp-att-25023"><img class="size-medium wp-image-25023" title="Bangladesch Brandschutzabkommen" src="/wp-content/uploads/2013/05/Bangladesch-Brandschutzabkommen-300x199.png" alt="Bangladesch Brandschutzabkommen" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Mittlerweile haben 18 Unternehmen das Sicherheits- und Brandschutzabkommen für Bangladeschs Textilfabriken unterzeichnet</p></div>
<p>Mittlerweile sind offiziell bereits<strong> 19 Modeunternehmen</strong> und –händler dem Abkommen zu Brandschutz und Gebäudesicherheit beigetreten. <a href="/news/arbeitsbedingungen-in-bangladesch-hm-ca-und-pvh-wollen-es-besser-machen/">Nach <strong>PVH</strong> (Tommy Hilfiger und Calvin Klein), <strong>Tchibo</strong>, <strong>H&amp;M</strong> und <strong>C&amp;A</strong></a> haben sich weitere Unternehmen dazu entschlossen, das Bündnis mit den internationalen Organisationen <strong>IndustriALL</strong> (Internationaler Dachverband der Industriegewerkschaft), <strong>UNI</strong> (Internationaler Dachverband der Dienstleistungsgewerkschaft) und den Gewerkschaften aus Bangladesch zu unterzeichnen. Darunter sind der weltgrößte Modekonzern <a href="/thema/inditex/"><strong>Inditex</strong></a> (Zara, Bershka, Pull&amp;Bear, Massimo Dutti) sowie der irische Modediscounter <a href="/thema/primark/"><strong>Primark</strong></a>, die spanische Modekette <a href="/thema/mango/"><strong>Mango</strong></a> und der italienische Modekonzern <a href="/thema/benetton/"><strong>Benetton</strong></a>. Auch die großen Kaufhaus- und Handelsketten wie <a href="/thema/el-corte-ingles/"><strong>El Corte Ingles</strong></a> (Spanien), <strong>Tesco</strong>, <strong><a href="/thema/marks-spencer/">Marks &amp; Spencer</a></strong> und die <strong>N Brown Group</strong> (UK), <strong>Stockmann</strong> (Finnland), <strong>Carrefour</strong> (Frankreich) und <strong>Aldi</strong> (Deutschland) erklärten verbindlich, sich der Allianz anschließen zu wollen. Ebenfalls mit von der Partie sind <a href="/thema/hess-natur/"><strong>Hessnatur</strong></a>, <a href="/thema/g-star/"><strong>G-Star</strong></a> und <strong>Helly Hansen</strong> – sowie <a href="/thema/kik/"><strong>KiK</strong></a>. Der Textildiscounter aus Bönen, der in der Vergangenheit sowohl mit <a href="/news/kik-will-pakistanischen-brandopfern-helfen/">Unglücken in Pakistan</a> als auch Bangladesch involviert war, kündigte an, das Abkommen zu unterzeichnen: „Für die Entscheidung, uns hier einzubringen, war maßgeblich, dass möglichst viele internationale Handelsunternehmen und andere Beteiligte sich auch verpflichten&#8221;, so Dr. Michael Arretz, Geschäftsführer für Nachhaltigkeitsmanagement und Unternehmenskommunikation bei KiK.</p>
<h2>Breite Front schaffen</h2>
<p>Die <a href="/thema/clean-clothes-campaign/"><strong>Clean Clothes Campaign</strong></a> begrüßte, dass sich weitere Unternehmen zu den erhöhten Sicherheitsanforderungen verpflichten wollen und verlangt dieses Commitment auch von anderen Unternehmen: „Wir rufen nun alle in Bangladesch Auftrag gebenden Marken- und Handelsfirmen auf, weiteres Blutvergießen zu verhindern und das Abkommen noch vor dem 15. Mai, der gesetzten Frist, zu unterzeichnen. In den letzten sechs Monaten wurden 1.250 Arbeiterinnen und Arbeitern in Bangladeschs Textilfabriken getötet. Darum ist es höchste Zeit, dass Unternehmen aufhören, vage Versprechungen zu geben oder gar “Business as usual” zu praktizieren. Es ist keine Zeit mehr für freiwillige Selbstverpflichtungs-Rhetorik“, sagt Frauke Bause. Die <strong>Unterzeichnungsfrist endet am 15. Mai um 24:00 Uhr</strong>. Eine Liste der unterzeichnenden Unternehmen wird <a href="http://www.cleanclothes.org/news/2013/05/14/more-brands-commit-to-the-accord-on-fire-building-safety-in-bangladesh" target="_blank">hier</a> aktualisiert.</p>
<div style="padding: 10px; margin-bottom: 15px; background: #ECECEC; border: 1px solid #ddd;">Das Abkommen für Brandschutz und Gebäudesicherheit beinhaltet neben unabhängigen Sicherheitsinspektionen, der öffentlichen Berichterstattung und der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen insbesondere, dass die Handelshäuser und Modemarken verpflichten, die Kosten für die Sicherheitsmaßnahmen zu übernehmen und gegebenenfalls die Geschäftsbeziehungen mit unkooperativen Fabriken abzubrechen.</div>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: Clean Clothes Campaign</span></em></p>
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		<title>Arbeitsbedingungen in Bangladesch: H&amp;M, C&amp;A und PVH wollen es besser machen</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 05:18:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Wilken</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem verheerenden Einsturz der Textilfabrik in der Nähe der Hauptstadt Dhaka reagieren einige große Modemarken und –ketten, um die dortigen Arbeits- und Sicherheitsbedingungen zu verbessern. Die Unternehmen unterzeichneten ein Abkommen für Brandschutz und Gebäudesicherheit. Weitere Textilriesen wollen folgen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_25016" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="/news/arbeitsbedingungen-in-bangladesch-hm-ca-und-pvh-wollen-es-besser-machen/bangladesch_eingesturzte-textilfabrik/" rel="attachment wp-att-25016"><img class="size-medium wp-image-25016" title="Bangladesch_Eingestürzte Textilfabrik" src="/wp-content/uploads/2013/05/Bangladesch_Eingestürzte-Textilfabrik-300x200.jpg" alt="Bangladesch_Eingestürzte Textilfabrik" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Kein zweiter Super-GAU in der Branche: Große Modemarken unterzeichnen das Abkommen für Brandschutz und Gebäudesicherheit</p></div>
<p>Die Zahl der Toten steigt beinahe täglich. Mittlerweile wurden <strong>mehr als 1.100 Tote</strong> aus dem Trümmern <a href="/news/bangladesch-erneut-tote-in-textilfabrik/">des am 24. April eingestürzten Rana Plaza</a>, in dem acht Textilfabriken untergebracht waren, geborgen. Das verheerende Massenunglück hat die internationale Aufmerksamkeit auf die Produktionsbedingungen in Bangladesch und anderen Produktionsländern gelenkt und setzt die Unternehmen, die dort produzieren lassen, unter Druck.</p>
<p>Einige beugen sich jetzt den öffentlichen Forderungen und retten, was zu retten ist. Allein gestern verkündeten gleich drei Big Player der Branche, dass sie das <strong>internationale Abkommen für Brandschutz und Gebäudesicherheit in Bangladesch</strong> unterstützen werden. Neben den Vorreitern <strong><a href="/thema/pvh/">PVH</a> </strong>(Tommy Hilfiger und Calvin Klein) und Tchibo sind jetzt auch die großen Textilketten <a href="/thema/hm/"><strong>H&amp;M</strong></a> und <strong><a href="/thema/ca/">C&amp;A</a></strong> dem Abkommen, das von den Gewerkschaften IndustriALL und UNI Global Union sowie einigen Non-Profit-Organisationen wie der Clean Clothes Campaign oder dem Workers Right Consortium initiiert wurde, beigetreten. Alle drei Unternehmen betonten in ihren Pressemitteilungen, dass man damit die ohnehin bereits bestehenden Maßnahmen wie Brandschutzschulungen und Audits ergänzen wolle, finanzielle Mittel dafür bereitstellen werde und vor allem andere Unternehmen für die Koalition gewinnen wolle, damit das Abkommen möglichst einen tiefgreifenden Wandel bewirkt und in jeder der rund 5.000 bangladesischen Fabriken Anwendung findet. Weitere Unternehmen könnten in der Tat bald folgen: Inditex prüfe momentan eine Mitgliedschaft. Auch mit Gap oder Wal-Mart wäre man im Gespräch.</p>
<p>Auch die Regierung von Bangladesch sieht sich nach dem Unglück in Aktionsnot: Das Kabinett entschied, dass man den gesetztlichen Mindestlohn weiter erhöhen werde und dass Arbeitnehmer nicht länger die Zustimmung des Fabrikbesitzers bräuchten, um eine Gewerkschaft zu gründen.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: via flickr/<a id="yui_3_7_3_3_1368508404557_905" href="http://www.flickr.com/photos/rijans/"><span style="color: #888888;">rijans</span></a></span></em></p>
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