Unter dem Hashtag #Zelsinki feiert der Berliner Onlinehändler die Eröffnung seines zweiten internationalen Entwicklungszentrums. Entwickelt werden sollen dort vor allem neue kundenorientierte Produkte.

Tervetuloa Zalando!

Tervetuloa Zalando!

Die Rahmenbedingungen für Programmierer sind in der finnischen Hauptstadt fast phänomenal. Von hellem Licht werden die Entwickler bei durchschnittlich gerade einmal 4 Sonnenstunden täglich kaum gestört. Dazu gibt es technologisch starke Universitäten und eine gut etablierte Mobilbranche, die Zalando bei der Entwicklung mobiler Lösungen von Nutzen sein könnte. Im September starten im neuen Helsinki Office zehn Entwickler. Mittelfristig sollen rund 200 Arbeitsplätze im neuen finnischen Tech Hub geschaffen werden, langfristig könnten es mehr als 2.000 sein.

Das Helsinkier Team spielt eine wichtige Rolle beim Aufbau der Modeplattform, die Kunden und Marken mit neuen Angeboten verbinden soll. Der Fokus der Finnen soll auf der Entwicklung innovativer, kundenorientierter Produkte wie neuer Fashion-Apps liegen, heißt es in der vorliegenden Mitteilung. „Durch Mobile bewegen wir uns schon jetzt extrem schnell weg vom reinen Online-Shopping. Das sehen wir auch an unseren Kunden: 57% unserer Visits kamen im zweiten Quartal 2015 von mobilen Geräten. Deshalb investieren wir stark in unsere Mobile-Kapazitäten“, begründet Philipp Erler, SVP Technology bei Zalando.

Innerhalb des Zalando-Geflechts mit vier weiteren kleineren Tech-Standorten (Dortmund, Erfurt, Mönchengladbach und Dublin) ist Berlin mit 750 von aktuell über 800 Entwicklern nach wie vor der wichtigste und größte Tech-Standort. Man profitiere von dem anhaltenden Technologie-Boom in Berlin, erzählt Erler. In Dublin, wo im April der erste außerdeutsche Tech Hub (Fashion Insights Center) eröffnet wurde, sollen demnächst schon rund 20 Mitarbeiter arbeiten. Bis 2016 soll das gesamte Tech-Team auf 2.000 Entwickler anwachsen. Um bei dem Wachstum und der Größe weiter schnell und flexibel agieren zu können, hat Zalando im Frühjahr den Radical-Agility-Ansatz eingeführt, mit dem Entscheidungskompetenzen direkt auf die Experten übertragen werden.

Unten eine sehenswerte Rede von Zalando-Vorstand Robert Gentz über Zalandos Reise vom Online-Retailer zur Multi-Product-Technologie-Plattform: