Machenses hibsch! Der Nürnberger Multi-Label-Händler will nach zwanzig Jahren das Modehaus im Ort schließen. Eine Rückkehr ist jedoch nicht ausgeschlossen.

Wöhrl will den Zwickauer Standort schließen

Nach fast 20-jähriger Präsenz in Zwickau hat Wöhrl nun angekündigt, das Modehaus in der Inneren Schneeberger Straße 10 im März 2016 zu schließen. Die Schließungsentscheidung ist Teil der derzeitigen Portfolio-Optimierung des Nürnberger Modehändlers. Zu der Filialstrategie gehören u.a. die kürzliche Neueröffnung in Aschaffenburg sowie der neuen Outlets in Forchheim, Waidhaus und Halle. „Die finale Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Wir blicken hier nicht nur auf eine jahrelange, gute Partnerschaft mit der Stadt zurück, sondern auch auf einen großen, treuen Kundenstamm“, sagt CEO Olivier Wöhrl. Das sei vor allem der Verdienst der Mitarbeiter, die dort tolle Arbeit geleistet haben. Deshalb schließe er eine Rückkehr in eine attraktive Innenstadtlage in der Zukunft nicht aus.

Der Zwickauer Geschäftsleiter Toni Franz, der seit 15 Jahren im Unternehmen tätig ist, erklärte, dass man aktuell verschiedene Optionen prüfe, „um möglichst allen Mitarbeitern einen Verbleib im Unternehmen zu ermöglichen“. Gegebenenfalls könnten einige an die anderen sächsischen Standorte in Dresden und Plauen wechseln.

Wöhrl eröffnete das Modehaus in Zwickau im Jahre 1996. Auf einer Fläche von 2.700 Quadratmetern wird Mode für Damen, Herren sowie Kinder und im U-Eins auch Young Fashion angeboten.

Foto: Wöhrl