Walbusch: Mehr Läden, weniger Umsatz
Die Rechnung ging nicht auf! Obwohl der Solinger Multichannel-Anbieter im letzten Jahr alleine sieben neue Filialen eröffnet hat, ist der Umsatz im letzten Jahr gesunken. An der Expansionsstrategie wird dennoch festgehalten.
Walbusch setzt weiter auf die Filialexpansion, auch wenn die Umsätze dadurch nicht unbedingt steigen
Der Modehändler Walbusch hat im Jahr 2014 einen Umsatzrückgang von mehr als 2% hinnehmen müssen. Die Erlöse sanken von 331,9 Mio. Euro in 2013 auf rund 325 Mio. Euro. Das 6 Mio. Euro weniger als im Vorjahr.
Auch wenn der deutsche Textilmarkt in 2014 herausfordernd war und viele Modehändler Umsatzeinbußen verkraften mussten, verwundet die Entwicklung bei Walbusch dennoch. Denn das Solinger Familienunternehmen hat eigentlich mit einem Umsatzplus von 2,5% gerechnet. Dieser Zuwachs sollte stark aus dem Filialgeschäft generiert werden – schließlich eröffneten 2014 sieben neue Walbusch-Läden in Hagen, Stuttgart, Bremen, Braunschweig, Minden, Berlin-Spandau und Koblenz. Damit stieg vergrößerte sich das Filialnetz von bundesweit 31 auf 38 Filialen. Auf Nachfrage von neuhandeln.de soll der Modehändler erklärt haben, dass der Umsatzrückgang der Verlagerung von Umsätzen vom Kataloggeschäft auf eCommerce- und Filialgeschäft geschuldet sei.

Weiter auf Expansionskurs
Trotz der geringen Ausbeute will Walbusch den bisherigen Expansionskurs weiter fortsetzen. Allein im März wurden drei neue Filialen in Bochum, Kaiserslautern und Mönchengladbach – eröffnet. In allen Filialen wurde das neue Storedesign von Schwitzke & Partner umgesetzt. Weitere Filialen sind nicht ausgeschlossen.
Fotos: Schwitzke







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