Kein Weg dran vorbei! In der deutschen Hauptstadt will die japanische Modekette zukünftig gleich drei Mal präsent sein. Wie das Unternehmen mitteilte, soll im Frühjahr 2016 der dritte Flagship-Store eröffnen.

Alle guten Dinge sind drei! Uniqlo eröffnet 2016 die dritte Filiale in Berlin

Alle guten Dinge sind drei! Uniqlo eröffnet 2016 die dritte Filiale in Berlin

Für Uniqlo geht’s nach Dependancen am Tauentzien und dem Leipziger Platz, wo diesen Freitag neben der Mall of Berlin Eröffnung gefeiert wird, auch nach Berlin Mitte. Die zur japanischen Fast Retailing-Gruppe gehörende Modekette hat sich in der Rosenthaler 42 eine rund 625 Quadratmeter große Fläche gesichert. Auf drei Etagen sollen dort ab Frühjahr 2016 die Damen-, Herren- und Kinderkollektionen präsentiert werden.

Hauptstädte sind Programm

Warum Uniqlo sich bei seiner Deutschland-Expansion ausschließlich auf Berlin verlässt, weiß keiner so genau, aber offenbar haben die Japaner einen Narren an den europäischen Hauptstadt gefunden. Auch in UK und Frankreich konzentriert sich die Modekette lieber auf die Hauptstädte statt Regionalmetropolen. In Belgien, wo Uniqlo Ende September seine erste belgische, 1.300 Quadratmeter große Filiale eröffnete, verfolgt das Unternehmen einen anderen Approach: Statt der Europa-Schaltzentrale Brüssel gilt die Kunst- und Modemetropole als gesetzt. Für die planerische Anpassung und Ausführung des Store-Designs in Belgien zeichnete sich Schwitzke & Partner aus, die auch die neue Filiale am Leipziger Platz einrichtete.

Uniqlo ist weltweit mit mehr als 1.600 Filialen in 17 Ländern präsent, die meisten davon im pazifisch-asiatischen Raum. Mit dem LifeWear-Konzept ist Uniqlo – anders als bspw. die großen Wettbewerber H&M oder Zara – daran interessiert, den Kunden hochwertige Slow Wear zu verkaufen.

Bilder aus dem Store in Antwerpen

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Fotos: Schwitzke