Ulla Popken übernimmt die Buddelei
Nordisches Einerlei mit echter Größe: Der Damenmode-Anbieter aus Rastede übernimmt zum Jahresanfang die Oldenburger Gruppe, die hinter der Eigenmarke Gina Laura steht. Die Gina Laura Läden sollen weiter geführt werden wie bisher.
Gina Laura soll als eigenständige Marke neben Ulla Popken und JP 1880 stehen
Beim Große-Größen-Spezialist Ulla Popken herrscht expansive Stimmung. Erst kürzlich zeigte das Unternehmen, dass auch Männer „echte“ Größe zeigen können und eröffnete neue Läden unter dem Namen JP1880. Ende letzter Woche teilte das Unternehmen aus Rastede mit, dass man sich mit der Buddelei-Gruppe aus Oldenburg über eine Übernahme geeinigt habe. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Für die Branche ist der Zusammenschluss allerdings eine kleine Sensation, schließlich gehen damit zwei Damenmode-Anbieter mit jeweils rund 300 Filialen zusammen. Mit der Übernahme kann die Nachfolge-Problematik der Buddelei-Gruppe für beendet erklärt werden: Der Gründer und Inhaber des Unternehmens Klaus Dirks war im Spätsommer dieses Jahres im Alter von 74 Jahren verstorben.
Für die Filialen der Buddelei-Gruppe, die mittlerweile größtenteils unter Namen der Eigenmarke Gina Laura laufen, sind bisher keine Veränderungen geplant. Die Popken-Gruppe will die Läden weiterführen wie bisher, dabei soll Gina Laura (Damenmode in Größe S bis XXL) als eigenständige Marke neben Ulla Popken (Damenmode ab Größe 42) und JP 1880 (Herrenkollektion in Großen Größen) stehen. „Gina Laura ist fest im Markt der Anschlussgrößen etabliert und ermöglicht uns die interessante Perspektive, auch in diesem Segment des Modemarktes erfolgreich tätig zu sein“, erklärte Thomas Schneider, der seit Juni 2008 als geschäftsführender Gesellschafter bei Popken tätig ist.
Foto: SC Seiersberg







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