Geldprobleme bei einem CFO? Der alte Chief Financial Officer der britischen Textilhandelskette Shaun Wills wurde nach seinem Privat-Bankrott entlassen. Nun hat das Unternehmen, unter dessen Dach die drei Labels Superdry, 77Breed und SurfCo California beheimatet sind, einen neuen Finanzchef ernannt.

Superdry ernennt neuen CFO

Nachdem das britische Modeunternehmen SuperGroup Plc. seinen ehemaligen Chief Financial Officer Shaun Wills entlassen hat, setzt es nun auf Nick Wharton, der das Finanzruder übernehmen soll. Trotz eines immensen Gehaltes von zuletzt knapp 450.000 € und einigen Boni musste Ex-CFO Shaun Wills vor etwa drei Wochen Privat-Insolvenz anmelden. Für die SuperGroup war das nicht tragbar und entließ ihn nach fast drei Jahren von allen Positionen.

Zwar sollte der neue Finanzchef Nick Wharton nur interimsweise eingesetzt werden, doch nun hat das Unternehmen ihn dauerhaft für die Position eingeteilt. Zuvor war Wharton CEO bei der Dunelm Gruppe (Homeware) und Finanzvorstand der Halfords Group. Bei Dunelm wurde Wharton nach mehr als drei Jahren im vergangenen September durch Will Adderley, Sohn des Gründers Bill und Jean Adderley, ersetzt. Adderley sagte, dass Wharton „das Unternehmen in einem sehr guten Zustand hinterließ“.  Wie er sich bei der SuperGroup machen wird, bleibt abzuwarten.

Schon Mitte Februar musste eine zweite SuperGroup-Managerin ihren Posten räumen. Chief Operating Officer Susanne Given musste das Unternehmen verlassen, da ihre Aufgaben durch die Geschäftsleitung übernommen wurden. In diesem Zusammenhang teilten die Briten mit, dass die personellen Veränderungen keinerlei Hinweis auf den Zustand des Unternehmens geben würden. Die SuperGroup strebe weiterhin nach Expansion.

Foto: Superdry