Strickmaschinenhersteller Stoll: Die Chinesen kommen
Das Reutlinger Traditionsunternehmen holt sich die chinesische Shang Gong Gruppe ins Boot, um seine Präsenz in Asien zu fördern. Auch Know-How soll diese Fusion dem Strickmaschinenhersteller bringen.
Stoll bekommt chinesische Unterstützung
Die H. Stoll AG & Co. KG holt sich die chinesische Shang Gong Gruppe (SGG) mit ins Boot und will damit seine Präsenz in Asien ausbauen. Von der Fusion verspricht sich das 1873 gegründete Traditionsunternehmen Stoll außerdem mehr Know How im Bereich Flachstrickmaschinen. Die Mehrheit soll allerdings weiterhin beim Reutlinger Unternehmen liegen.
Wie viel das in Shanghai ansässige Partnerunternehmen SGG für seine Minderheitsbeteiligung hinlegen musste, wurde nicht bekannt gegeben. Sicher ist aber jetzt schon, dass die Kartellbehörden der Beteiligung noch zustimmen müssen.
SGG ist spezialisiert auf das Nähen und Schweißen von textilen Materialien. Wird der Fusion seitens der Behörden zugestimmt, wird der deutsche Ableger der SGG – die Shang Gong Europe – einen Sitz im Aufsichtsrat der Stoll AG & Co. KG erhalten.
Foto: Stoll







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