Stella McCartney, ein Ableger der Gucci Group, verzeichnet im Jahr 2009 einen saftigen Umsatz- und Gewinnsprung. Mit Kidswear und neuen Store-Eröffnungen soll es auch in Zukunft weiter steil nach oben gehen.

Stella McCartney designt bald auch für Kids

Die Stella McCartney Ltd. machte im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 14,6 Mio. Pfund (16,9 Mio. Euro), was einem Plus von 8,7 % gegenüber 2008 entspricht. Der Gewinn lag bei 2,1 Mio. Pfund (2,4 Mio. Euro), was einen Anstieg von 17,3% bedeutet. Diese Ergebnisse spiegeln aber nur die Ergebnisse des Einzelhandels, u.a. aus der Londoner Boutique in der Bruton Street und die Lizenzeinnahmen des Labels wider. Unter dem Etikett Stella McCartney gibt es aber noch viele weitere lukrative Aktivitäten und die sollen in den nächsten Monaten noch an Fahrt hinzugewinnen.

Noch in diesem Monat soll in Großbritannien endlich der Onlineshop starten, der dann auch sukzessive in Kontinentaleuropa gestartet werden soll. Darüber hinaus soll im Dezember in Las Vegas, in der Shopping Mall Crystals eine weitere Boutique eröffnet werden. Friedrich Lukoff, President und CEO des Modehauses von Stella McCartney erklärte, dass man die Einzelhandelsexpansion in Nordamerika und Europa voranbringen will.

Auch im Sortiment will sich Stella McCartney breiter aufstellen: Bereits Mitte September verkündete man den Launch einer eigenen Kidswear-Linie für Mädchen und Jungen im Alter von 0 bis 12. Jährlich sollen vier Kidswear-Kollektionen rauskommen. Am 3. November sollen die ersten Entwürfe in die Läden kommen.

In Australien wird am 29. Oktober die zweite Capsule Collection der Designerin für die Target-Gruppe verkauft. Die erste Target Capsule Collection im Jahr 2007 führte in Australien zu überfüllten Läden, langen Schlagen und eBay-Kaufrausch.