Ein kleiner Schritt für die Börse, ein großer Schritt für Steilmann! Der Bergkamener Modekonzern hat es (reduziert) an die Börse geschafft. Das für einen IPO notwendige Minimum von rund 2,5 Millionen Aktien wurde platziert.

Das ist ja noch mal gut gegangen: CEO Dr. Michele Puller ist jetzt mit Steilmann börsennotiert

Die Steilmann AG hat ihren Mini-Börsengang erfolgreich vollzogen. Wie das Unternehmen mitteilte, wurden alle 2.250.000 neu im Rahmen einer Kapitalerhöhung ausgegebenen Aktien, zuzüglich 250.000 Aktien im Zuge der Mehrzuteilung, zugeteilt. Nun werden ca. elf Prozent des Aktienkapitals der Steilmann AG in Steubesitz gehalten. Die bisherigen Eigentümer, u.a. die Familie Radici, haben im Zuge des Börsengangs keine Anteile abgegeben und bleiben im Unternehmen voll investiert.

Basierend auf dem Ausgabepreis von 3,50 Euro/Aktie wurde so ein Bruttoemissionserlös von 8,8 Mio. Euro erreicht. Die Aktien werden ab dem 5. November unter dem Kürzel „STE“ im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt (ISIN: DE000A14KR50).

Steilmann hatte ursprünglich mehr als 17 Mio. Aktien an der Börse zu platzieren, um im Bestfall knapp 100 Mio. Euro für die geplanten Expansion einzusammeln. Nach und nach hatte das Unternehmen die IPO-Ambitionen verkleinern müssen.

Foto: Steilmann SE