Sparkurs bei Levi Strauss
Dicker Rotstift: Der US-amerikanische Bekleidungskonzern streicht weltweit etwa 800 Stellen und will damit seine Kosten in den Griff bekommen. Von den Maßnahmen seien alle Standorte betroffen. Auch in die Unternehmensabläufe soll eingegriffen werden.
Rotes Label – roter Stift: Levi’s muss sparen, und zwar drastisch
Das Jeans-Brand Levi Strauss & Co muss sparen und setzt dafür einen besonders dicken Rotstift an. Rund 5% aller weltweiten Stellen streicht das US-Unternehmen – etwa 800 Jobs würden dann in den kommenden 12 bis 18 Monaten wegfallen. Derzeit sind rund 16.000 Menschen in 110 Ländern für Levi Strauss tätig. Bei der Stellenkürzung wären alle Standorte betroffen. Mit dem Radikalschlag will Levi’s 175 bis 200 Mio. Dollar einsparen und damit seine hohen Kosten in den Griff bekommen. Auch der Umsatzrückgang in Europa im vergangenen Jahr sei Grund für diese Maßnahmen.
Doch nicht nur beim Personal wird umstrukturiert, auch die Produktions- und Planungsabläufe stehen auf dem Prüfstein, um Effizienzsteigerungen in Zulieferung und Vertrieb zu vereinfachen und schlanker zu machen. Laut Levi’s soll das Programm „die finanzielle Gesundheit des Unternehmens stärken“, so Konzernchef Chip Bergh.
Foto: Levi’s







Kommentare
Keine Kommentare bisher.