Aua! Wegen zu enger Jeans musste eine Frau ins Krankenhaus gebracht werden. Durch stundenlanges Hocken in ihrer Skinny Hose hatte diese eine lang anhaltende Kompression der Muskeln und Nervenfasern ausgelöst, sodass die Australierin ihre Füße am Abend nicht mehr spüren konnte und umfiel.

Zu enge Hosen können die Gesundheit gefährden

Zu enge Hosen können die Gesundheit gefährden

Dass Frauen oft nach dem Motto „Wer schön sein will, muss leiden.“ leben, ist bekannt. Doch nun ist das Leiden einer jungen australischen Frau zu groß geworden. Weil die 35-Jährige in einer engen, knackig-sitzenden Skinny Jeans für einen längeren Zeitraum in der Hocke arbeiten musste, konnte sie kurze Zeit später ihre Füße nicht mehr spüren. Es sei ihr schwer gefallen zu laufen, woraufhin sie schließlich stolperte und hinfiel. Erst mehrere Stunden danach habe sie ein Taxifahrer gefunden und sie schließlich ins Krankenhaus gebracht. Ärzte des Royal Adelaide Hospital  mussten sie aus der Skinny Jeans schneiden, da ihre Waden geschwollen waren.

Das Hocken in der engen Hose und die damit verbundene anhaltende Kompression haben offenbar die Muskeln und Nervenfasern beschädigt. Im Journal of Neurology Neurosurgery & Psychiatry berichteten australische Ärzte der University of Adelaide über diesen besonderen Fall. Nach vier Tagen konnte sie das Krankenhaus wieder verlassen.

Vielleicht ist es ganz gut, dass so langsam die 70s wieder Einzug in die Kleiderschränke halten und wir wieder schön flattrige Flared tragen dürfen. Auch die in der kommenden kalten Jahreszeit angesagten Boyfriend-Schnitte, Bundfaltenhosen und Culottes lassen uns aufatmen.

Foto: via Flickr / Francisco Osorio