Der Hemdenhersteller aus Bielefeld geht davon aus, im laufenden Geschäftsjahr etwas weniger umzusetzen als im Vorjahr. Die Konsumzurückhaltung ist so stark, dass die Wachstumsimpulse aus dem Retail-Geschäft nicht ausreichen, um Einbrüche zu kompensieren.

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Seidensticker will weitere Retail-Stores eröffnen

Im Rahmen der Mitteilung zur ersten Anleihe-Zinszahlung gab die Seidensticker-Gruppe einen Ausblick auf das am 31. April endende Geschäftsjahr. Aufgrund der weltwirtschaftlichen Konsumzurückhaltung rechnet der Bielefelder Hemdenhersteller damit, dass es zu Umsatzverschiebungen kommt, die nicht vollständig kompensiert werden können und „voraussichtlich zu einem schwächeren Gesamtumsatz“ führen. Die Kernmarken Seidensticker, Schwarze Rose und Jacques Britt seien dynamisch gewachsen. Auch im Retail-Bereich kann die Gruppe Erfolge vermelden. Der Umsatz in diesem Bereich hat sich im laufenden Jahr um 20% verbessert. Damit sieht sich Seidensticker in der strategischen Entscheidung, verstärkt ins eigenen Retail-Geschäft zu investieren, bestätigt und will die Expansion mit weiteren Neueröffnungen konsequent fortsetzen.

Weiterhin rechnet die Seidensticker-Gruppe mit einer verbesserten Rohmarge, trotz der hohen Investitionen u.a. im Retail-Bereich, und ist zuversichtlich, mit der Ertragslage an das gute Vorjahresergebnis anknüpfen zu können.

Im Geschäftsjahr 2011/12 erlöste die Gruppe einen Umsatz von 203,9 Mio.Euro und erreichte ein EBITDA von 12,2 Mio. Euro und einen Jahresgewinn nach Steuern von 3,7 Mio. Euro.

Foto: Seidensticker