Besser gemeinsam auf dem Balkan: Der Rottendorfer Modehersteller strukturiert seine Geschäfte in Südosteuropa neu und gründet ein Joint Venture für die Geschäfte in Slowenien und Kroatien. Partner bei diesem Deal ist die Familie Arsenovič, die die Marke dort schon seit über zehn Jahren vertritt.

Maja, Marco und Sasa Arsenovič

Maja, Marco und Saša Arsenovič haben seit über 10 Jahren s.Oliver in Kroatien und Slowenien aufgebaut

Die s.Oliver Bernd Freier GmbH & Co KG hat rückwirkend zum 1. Januar 2010 aus den beiden regionalen Gesellschaften SLO d.o.o. in Slowenien und s.Oliver HR d.o.o. für den kroatischen Markt ein Joint Venture gegründet. Die Rottendorfer halten daran je 50%. Die anderen 50% gehören den ehemaligen Alleingesellschaftern der beiden Firmen, Marko, Maja und Saša Arsenovič. Die Familie Arsenovič hat vor über zehn Jahren damit begonnen, s.Oliver in der Region aufzubauen. Mit dem Joint-Venture soll die Marke in der Region weiter entwickelt werden. „Unser gemeinsames Ziel ist es die Expansion weiter voranzutreiben“, erklärte Oliver Hein, Geschäftsführer Sales bei s.Oliver.

In Slowenien betreibt die s.Oliver SLO derzeit 16 eigene Filialen und fünf Franchise-Stores und betreut darüber hinaus 23 Wholesale-Kunden. In Kroation ist s.Oliver HR mit 23 eigenen und zwei Franchise-Stores sowie über 29 Wholesale-Kunden vertreten. Die beiden Balkanstaaten sind für s.Oliver wichtige Wachstumsmärkte. Die Expansion soll 2011 weiter fortgeführt werden. So sind neue Stores im slowenischen Novo Mesto und im kroatischen Osijek  geplant. Überdies prüfe man Optionen für weitere Standorte in Zagreb, Split und Rijeka.