Zuhause ist’s vielleicht doch am schönsten? Der fränkische Modekonzern zeigt sich ein bisschen patriotisch und lässt für diesen Herbst ausgewählte Artikel der Casual men Kollektion in Deutschland produzieren.

s.Oliver_Matthias Jobst

Den Trend erkannt: Matthias Jobst setzt zumindest teilweise ab Auauf die Produktion „Made in Germany“

Ab August verkauft die s.Oliver Bernd Freier GmbH & Co. KG  in ausgewählten Stores und online eine kleine Reihe exklusiver Kollektionsteile der s.Oliver casual men Kollektion, die ausschließlich in Deutschland hergestellt wurde. Für das Projekt „Made in Germany“ hat das Rottendorfer Unternehmen mit dem traditionsreichen Apoldaer Textilunternehmen Strickchic zusammengearbeitet, das u.a. auch für Iris von Armin strickt. „Das Bedürfnis der Endverbraucher nach nachhaltig produzierter Ware ist stark gewachsen“, begründet Matthias Jobst, Global Product Director s.Oliver Casual men, den Schritt, wieder lokal zu produzieren. Normalerweise lässt s.Oliver überwiegend in Asien und der Türkei fertigen. Auch Gerald Rosner, Geschäftsführer von Strickchic, spürt den Trend, einen Teil ihrer Ware wieder in Deutschland fertigen zu lassen. Beide Unternehmen kennen sich bereits vom Apolda European Design Award, wo Rosner und Jobst gemeinsam in der Jury sitzen.

Die „Made in Germany“ Spezialkollektion wird ein Longsleeve und einen Pullover in je zwei Farben sowie eine Jeans beinhalten. Knöpfe und Labels stammen ebenfalls aus deutscher Produktion. Anhand der Labels kann man den gesamten Herstellungsprozess der Produkte nachverfolgen, die von Hand durchnummeriert werden. Die Preise liegen zwischen 69,99 Euro und 179,99 Euro.