Rolling Stones gegen New Yorker
Falsches Lippenbekenntnis: Die Rockband um Mick Jagger geht gegen den Braunschweiger Young-Fashion-Filialisten vor. Sie ist der Auffassung, dass niemand anderes mit ausgestreckter roter Zunge werben darf und verlangt Schadenersatz.
Die Modekette New Yorker hat Ärger wegen der aktuellen Sale-Kampagne. Das Braunschweiger Unternehmen hatte für den Schlussverkauf 3.000 Plakate mit dem Motiv einer herausgestreckten Zunge geworben. Da das Motiv zu sehr an das „Tongue & Lips Logo“ der Rolling Stones erinnerte, forderten die Alt-Rocker Schadensersatz, mit der Begründung, der Filialist würde die Berühmtheit der Marke zu eigenen Zwecken ausnutzen. Der Streitwert soll Medienberichten zu Folge 250.000 Euro plus 20.000 Euro Vertragsstrafe betragen.
Das 1971 gegründete Unternehmen hat die 150.000 Euro teure „Wild-Sale“-Kampagne bereits eingestellt und die Plakate in den Filialen abgehängt. Die „Zunge verbieten“ lassen will sich das Modeunternehmen allerdings nicht und kündigte Widerspruch an: „Die Zunge gehört nicht den Stones allein. Die Plakate hat unsere Kreativabteilung selber gemacht“, so Friedrich Knapp, Inhaber von New Yorker.
Foto: via Flickr/ sarasmile








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