Nach Billabong ist nun ein weiteres Boardsport-Label zu haben: Die Australier sondieren bereits erste Übernahmeinteressenten. Rund 400 Mio. Euro erhoffen sich die zwei Surfer-Dudes, die die Marke in den 70er Jahren gegründet haben.

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Rip Curl steht auch zum Verkauf

Die Rip Curl Group Pty. sucht einen Käufer. Laut Medienberichten haben die Australier die US-Investmentbank Merrill Lynch beauftragt, erste unverbindliche Angebote zu prüfen. Es gäbe bereits mehrere ernsthafte internationale Interessenten. Insgesamt wird das Unternehmen mit 480 bis 500 Mio. Australische Dollar (400 Mio. Euro) bewertet. Das würde dem Zehnfachen des erwarteten EBITDAs für 2013 entsprechen.

Die australischen Surffirmen scheinen momentan im Verkaufslaune zu sein. Seit längerem versucht der strauchelnde Konkurrent Billabong einen Käufer zu finden. Die bisher eingereichten Gebote von TPG International und Pacific Brands waren dem Management aber zu niedrig.

Viele Surfmarken sind in den vergangenen Jahren extrem stark gewachsen und konkurrieren mittlerweile stärker mit anderen Modemarken als mit den echten Boardsport-Marken. Noch haben sie sich in der Nische halten können und haben auch noch einiges Wachstumspotential in aufstrebenden Märkten wie Asien und Lateinamerika – wenn man sie richtig managt.

Rip Curl wurde 1969 in Torquay, Australien von Doug “Claw” Warbrick und Brian “Sing Ding” Singer gegründet. Sie entwarfen eigene Neoprens Mittlerweile umfasst das Produktportfolio auch Boards, sowie eine große Bandbreite an Bekleidung und Accessoires.