Das Traditionsmodegeschäft in Pfaffenhofen hat gegenüber dem Stammhaus ein weiters Geschäft für Damenmode eröffnet. Die Entwicklung des Raumkonzepts des zwanzig Meter langen Ladenlokals überließ man den Planern von Knoblauch.

Nicht mal vier Meter breit ist das Geschäft an dieser Stelle. Trotzdem finden Einbaumöbel und die Kasse dort ihren Platz.

Nicht mal vier Meter breit ist das Geschäft an dieser Stelle. Trotzdem finden Einbaumöbel und die Kasse dort ihren Platz.

Retzlaff Moden eröffnete am 5. März seine neue Damenwelt in der Ingolstädter Straße 29, gegenüber dem Stammhaus, in Pfaffenhofen. Auf rund 200 Quadratmetern werden DOB-Kollektionen in den Größen 32 bis 48 von Marken wie Marc O’Polo, Marc Aurel, frapp, Cambio, Esprit, Rosemunde oder Emily van der Bergh angeboten.

Schwieriger Grundriss – geschickt genutzt

Für das Ladenkonzept zeichneten sich die Architekten der Konrad Knoblauch GmbH aus. Sie haben die 20 Meter langen, schlauchähnlichen Räumlichkeiten, die sich über zwei Gebäude und zwei Stockwerke ziehen, mit viel Liebe zum Detail hergerichtet und vermeintliche Schwächen wie einen Treppenabgang oder Nischen des ehemaligen Schuhladens perfekt genutzt. Der gesamte Raum wird ganz der Warenpräsentation gewidmet. Einbaumöbel in geweißter Eiche ziehen sich die ganze Rückwand entlang. Große Fenster über die gesamte Front sorgen für Licht und bieten dank cleverer Einbauten auch Präsentationsfläche. Eine Lounge im Obergeschoss bietet einen schönen Ausblick auf die Stadt.

 

Retzlaff blickt auf eine fast sechzigjährige Tradition zurück. Das Geschäft wurde 1956 von Maria und Karl Retzlaff gegründet und übergaben es 1982 an ihre Tochter Maria Hinkelmann, die es seit 2004 gemeinsam mit ihrer Tochter Bettina Hinkelmann führt. Die beiden Frauen beschreiben die neue DOB-Dependance als „ihr neues Zuhause“.

Fotos: Konrad Knoblauch