Puma steigt bei Südafrikas Nationalelf aus
Südafrika ohne Puma: Die Herzogenauracher beenden die Zusammenarbeit mit den Fußballern aus dem südlichsten Land Afrikas. Grund für die Beendigung des Ausrüstervertrages sind die Spielmanipulations-Vorwürfe und die daraufhin ungemessenen Reaktionen des südafrikanisches Verbandes.
Südafrikas Nationalteam steht jetzt ohne Puma da
Der Sportartikelhersteller Puma hat den Ausrüstervertrag mit der südafrikanischen Fußball-Nationalmannschaft aufgelöst. Grund sind die Spielmanipulations- Vorwürfe, auf die der Verband SAFA (South Africa Football Association) eine unangemessene Reaktion gezeigt hat. Puma hatte daraufhin den Vertrag mit sofortiger Wirkung gekündigt.
Bereits im April hatten die Südafrikaner angekündigt, dass die Regierung eine unabhängige, gerichtliche Untersuchung durchführe, um Unregelmäßigkeiten aufzudecken. Ein FIFA-Bericht kam zu dem Schluss, dass Testspiele vor der Weltmeisterschaft 2010 manipuliert wurden. Betroffen davon waren die Spiele des südafrikanischen Nationalteams gegen Thailand (4:0), Bulgarien (1:1), Kolumbien (2:1) und Guatemala (5:0), die im Interesse der asiatischen Wettmafia manipuliert worden waren. Puma erklärte, das Unternehmen folge ethischen Geschäftsprinzipien und erwarte das auch von seinen Partnern.
Foto: via Flickr / Dundas Football Club






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