Pop-Art: Das Londoner Design Museum hat die Frühlings-/Sommer-Kollektion 2014 von Designchefin Miuccia Prada mit dem eDesign of the Year Award in der Kategorie Fashion ausgezeichnet. Damit setzte sich die studierte Politikwissenschaftlerin gegen Konkurrenz wie Dior-Designer Simons durch.

Prada zeigt Gesicht und wird dafür ausgezeichnet

Co-CEO und Kreativchefin des Mailänder Modeimperium, Miuccia Prada, ist vom Londoner Design Museum mit dem Designs of the Year Award ausgezeichnet worden. In der Kategorie Mode konnte die 64-Jährige die Auszeichnung für ihre Pop-Art inspirierte F/S-Kollektion 2014  einheimsen. Übergroße Prints mit charakterstarken Frauengesichtern, in Kontrast gesetzt mit flauschigen Pelzmänteln und reichlich dekoriert mit Pailletten zeichnen die Kollektion der Italienerin aus. Miuccia Prada, die nie Design studiert hat und laut Spiegel „mit Worten entwirft“ statt mit einem Skizzenblock, war schon öfter in ihrer Karriere für ihr trendweisendes Modegespür ausgezeichnet worden, u.a. von den US-amerikanischen und britischen Modeverbänden CFDA und BFC. Mit ihrem eigenwilligen Stil setzte sich sich gegen andere Nominierte derselben Kategorie wie Kreativ-Chef Raf Simons, der sowohl für seine erste RTW-Kollektion für Christian Dior als auch für die Frühlingskollektion 2014 seines eigenen Labels nominiert war.

Bereits zum siebten Mal wurde der Award für die Entwürfe des Jahres vergeben. Dabei werden bahnbrechende Innovationen und originelle Talente in den Bereichen globale Architektur , Digital- , Mode- , Möbel- , Grafik- , Produkt-und Transportdesign geehrt.

Foto: Design Museum LondonAll Posts