Da war man sich anscheinend generationsübergreifend einig: Die Florentiner Menswear-Messe ist ein Muss. Die Besucherzahlen lagen nach vorläufigen Zahlen 4 Prozent über dem Vorjahr. Insbesondere der Zuspruch aus Europa wächst.

 

Als „großartigen Erfolg“ feiert die Pitti Immagine die 89. Ausgabe ihrer Leitmesse Pitti Uomo, die diese Saison unter dem Motto „Generation(s) stand. Zurecht – denn sowohl bei Ausstellern als auch Besuchern gab es neue Rekordzahlen zu berichten. Insgesamt präsentierten über 1.219 Marken in der Fortezza da Basso. Trotz gestiegener Sicherheitsvorkehrungen stieg die Zahl der Fachbesucher auf über 36.000, davon 25.000 Einkäufer, rund tausend mehr als im Vorjahr. Der Zulauf kam vor allem aus den mitteleuropäischen Märkten. Wohl auch dem Wegfall der Bread & Butter geschuldet, stieg der Anteil der deutschen und niederländischen Besucher um je 14%, der spanischen um 20% und der schweizerischen um 12%. Auch aus den nordischen Ländern, UK und den USA gab es signifikant mehr Interesse. Der Rückgang aus strategisch wichtigen Märkten wie China, Hongkong, Russland und Türkei, die aus unterschiedlichsten, aber wohl bekannten Gründen fehlten, konnte damit kompensiert werden. Auch aus dem Heimatmarkt stieg das Interesse mit 16.000 Einkäufern (+5%) merklich.

„Wir sind sehr zufrieden mit dieser Ausgabe der Pitti Uomo, weil die extrem positive Stimmung an den Ständen und den Gesichtern der Teilnehmer sichtbar war“, sagt Raffaello Napoleone, CEO der Pitti. „Wir blicken mit Zuversicht in die Zukunft und mit dem Wissen, dass Florenz und die Pitti Uomo weiterhin die Topstandorte auf der globalen Modelandkarte sind.“

Fotos: via Pitti Uomo / AKAstudio-collective