Der schwäbische Hemdenhersteller verzeichnet ein gutes erstes Halbjahr mit steigenden Absatzzahlen, auch wenn der Umsatztrend im Heimatmarkt Deutschland rückläufig ist. Zukünftig wollen sich die Schwaben daher stärker auf den Export fokussieren.

Mark Bezner wirbt um neue, junge Fachkräfte

Mark Bezner wirbt um neue, junge Fachkräfte

Die Olymp Bezner KG hat im ersten Halbjahr 2015 (Stichtag: 30. Juni) ihre Umsätze um 7,3% auf 112,5 Mio. Euro steigern können. Positive Impulse gab es vor allem im noch jungen Segment Strick- und Wirkwaren. Knapp zwei Drittel des Umsatzes wurden im deutschen Markt generiert. Trotz „anhaltend schwieriger Marktgegebenheiten in einigen Vertriebsregionen“ konnte das Unternehmen hierzulande wieder steigende Absatzzahlen vermelden. Positive Zuwächse gab es auch in Belgien, UK, Irland, den Niederlanden, Frankreich und Ungarn. In den GUS-Staaten sanken die Erlöse der Vororder H/W15 aufgrund der Rubel-Schwäche und den EU-Sanktionen um über 30% gegenüber der Vorsaison. Für 2016 erwartet der Geschäftsführender Gesellschafter Mark Bezner keine Besserung in der Region. Die Rückgänge im Russland-Geschäft konnten aber durch Zuwächse in anderen Regionen mehr als kompensiert werden. In Hinblick auf die zunehmend schwierige Situation im deutschen Markt will das schwäbische Familienunternehmen seine Export-Politik anpassen. Aktuell liegt die Exportquote bei 35%. „Künftig soll sich der Exportanteil durch anhaltende Marktdurchdringung sowie die Erschließung neuer Gebiete kontinuierlich steigern“, sagt Bezner.

Der insgesamt dennoch sehr positiven Firmenentwicklung will Bezner mit weiteren Neueinstellungen begegnen und im Laufe des Jahres mindestens 50 neue Arbeitsplätze, am Unternehmenssitz Bietigheim-Bissingen sowie deutschlandweit in den Olymp-Marken-Stores, schaffen und neue Auszubildende einstellen. Aktuell beschäftig Olymp in Deutschland und Österreich 745 Mitarbeiter.