Obermeyer kommt doch nicht mit Kitzberg
Das Ende kommt, bevor es überhaupt richtig losgegangen ist. Das geplante Kindermodelabel wird eingestellt, bevor es überhaupt auf den Markt kam. Stattdessen will man sich stärker auf die Kernmarke Blue Seven konzentrieren.
Die kreative, bunte Kindermode kommt jetzt doch nicht auf den Markt
Eigentlich hatte es so gut geklungen: Die Heinrich Obermeyer GmbH & Co. KG wollte mit dem Launch des neuen Kidswear-Labels Kitzberg zeigen, dass hochwertige Kindermode nicht nur Negativschlagzeilen über Einstellung oder Insolvenzen machen kann. Aber nun bringt das Unternehmen aus Oberstaufen das geplante Label doch nicht auf den Markt. Eigentlich wollte Obermeyer mit der Saison Herbst/Winter starten, aber die Auftragszahlen würden nicht reichen, um eine „kostendeckende Produktion“ in Ostasien zu ermöglichen, teilte das Unternehmen mit. Aufgrund der positiven Reaktionen im Vorfeld dachte man, es würde genügen, aber in Anbetracht der Preiserhöhungen auf den Beschaffungsmärkten wurde ein größeres Auftragsvolumen nötig.
Nach dem Aus für Kitzberg will sich das Familienunternehmen unter der Führung von Michael Obermeyer nun verstärkt auf die Kernmarke blue seven konzentrieren und die Marke u.a. mit einer Newborn-Linie erweitern. Blue Seven besteht aus zwei Womenswear-, einer Menswear- und drei Kidswear-Linien (Kids, Youth und Minikids).
Foto: Sabine Duerichen für Kitzberg







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