Mulberry wächst und wächst und wächst
Auf den Hund bzw. die Tasche gekommen: Der britische Taschen-Spezialist, der auf seinen Catwalk-Schauen immer ein Hündchen mitlaufen lässt, kann den Vorsteuergewinn aufgrund von steigenden Umsätzen im ersten Halbjahr mehr als verdreifachen.
Mulberry schreibt eine Erfolgsgeschichte - ein Ende des Wachstums ist bisher nicht abzusehen
Der in Somerset ansässige Lederwaren-Spezialist Mulberry setzt seine Erfolgsgeschichte weiter fort. So vermeldete das Unternehmen, dass sich der Vorsteuergewinn in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres (30. September) von 4,7 Mio. Pfund auf 15,6 Mio. Pfund mehr als verdreifacht (+231%) habe. Grund für das starke Wachstum sind die gestiegenen Erlöse, insbesondere außerhalb des britischen Heimatmarktes. Insbesondere in Asien waren die Taschen des Kultlabels stark nachgefragt. Insgesamt stiegen die Umsätze um 62% auf 72,3 Mio. Pfund, wobei der internationale Absatz auf mehr als 29,4 Mio. Pfund mehr als verdoppelt werden konnte. Dabei profitierte Mulberry auch von der Eröffnung neuer Flagship-Stores in New York und dem asiatischen Markt.
Auch zukünftig scheint es um die Marke gut bestellt zu sein: Die Umsätze in den letzten zehn Wochen lagen 14% über dem Vorjahresniveau, die Orders für die Frühjahr/Sommerkollektion übertrafen das Vorjahr um 29%. Für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres sind neun neue Flagship-Stores geplant. Trotz dieses Ausblicks bleibt CEO Godfrey Davis vorsichtig, denn die verändernden wirtschaftlichen Bedingungen könnten sich auf das Konsumentenverhalten, auch im Luxussegment auswirken. Daher setzt Mulberry weiter auf internationale Differenzierung: „Unsere Strategie, sich weiter auf die internationale Expansion zu konzentrieren, trägt Früchte. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Unsicherheit, setzt Mulberry weiter darauf, den internationalen Marktanteil weiter auszubauen.“
Foto: Mulberry







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