Der Jeanser aus Aschaffenburg bekennt sich klar zum stationären Fachhandel. Im Zuge der geschärften Markenausrichtung stellt das Unternehmen seine B2C-Onlineaktivitäten ein.

Kein Outlet, kein Onlineshop: MOD sieht sich als Partner des Fachhandels

Kein Outlet, kein Onlineshop: MOD sieht sich als Partner des Fachhandels

Die Monopol Textilhandels GmbH wird das operative M.O.DOnlinegeschäft zum 28. Februar 2015 einstellen. „Trotz einer schwarzen Null für das Geschäftsjahr 2014, haben wir beschlossen, ein klares Bekenntnis zum Vertriebsweg stationärer Fachhandel abzugeben“, begründet Geschäftsführer Akin Erdogan den Schritt. Ohne eigenen Onlineshop und ohne Outlet soll das partnerschaftliche Verhältnis zu den stationären Fachhändlern weiter gestärkt werden.

Vor drei Jahren wurde der Onlineshop mit dem Ziel gelauncht, allen Kunden die gesamte Breite der Kollektion vorzustellen. Gleichzeitig sollte er auch als Blaupause für andere Onlinehändler dienen, um zu zeigen, wie man sich den Onlineauftritt der Marke vorstellt. „Seinerzeit haben wir uns von ca. 2/3 der damals aktiven Onlinehändler getrennt. Dabei haben wir auch vor großen Geschäftspartnern keinen Halt gemacht. Mit den bestehenden Handelspartnern im Onlinegeschäft, die sich unserer Markenstrategie entsprechend verhalten, werden wir unsere Kooperation auch weiterhin fortsetzen“, so Erdogan weiter.

Die Domain www.mod-onlineshop.de soll auch in Zukunft genutzt werden und dem Fachhande im doppelten Sinne nutzen. Konkret wird an einer Lösung gearbeitet, die es dem Endkunden ermöglicht, die aktuelle Kollektion zu sichten und in Erfahrung zu bringen, wo er seinen Wunschartikel erwerben kann, erläutert Frank Schäfer, Vertriebsleiter bei M.O.D.

Foto: M.O.D