Die Fashion Plattform der Igedo hat sich mit ihrer zweiten Ausgabe weiter in der Hauptstadt etabliert. Auch wenn das Format noch weit von einstigen CPD-Tagen entfernt ist, hat die Plattform doch schon ihre treuen Anhänger.

Das Cafe Moskau in der Karl-Marx-Allee bleibt weiter Heimat für The Gallery

Beate Heymann zeigte ihre Street Couture im Keller des Cafe Moskau

Für das Berliner Label Arry Kono Gallery war The Gallery ein Heimspiel

Die zweite Ausgabe von The Gallery Berlin startete am Mittwoch zunächst etwas zögerlich, hatte aber einige interessante Neuzugänge zu bieten, wie etwa das französische Label Eva Kayan, das sich mit seiner femininen Kollektion und mit einer für den Handel attraktiven Preislage in Deutschland positionieren will. Aber auch etablierte Marken präsentierten im Cafe Moskau ihre Kollektionen: Minx by Eva Lutz war neu dabei und wechselte von der Premium zur Gallery. Insgesamt wurden mit 91 Kollektionen 20% mehr gezeigt als zu vorherigen Ausgabe. Die Besucher wussten dies zu honorieren und kamen. Insgesamt zählten die Veranstalter 2.300 Facheinkäufer. Hört man sich um, werten viele Einkäufer die Veranstaltung als interessante Ergänzung für ihren Besuch in Berlin.

Bei Beate Heymann Streetcouture war es bereits am Mittwochmorgen gut gefüllt, ebenso die Stände von Annette Görtz. Beide Designerinnen zeigten ihre Sommerkollektionen in den Kellerräumen des ehemaligen Clubs. „Bei uns wurde super geordert, teilweise war es schon zu voll am Stand! Mit der Show waren wir noch näher am Kunden dran. Die Einkäufer konnten sehen, wie die Einzelteile in der Kombination gedacht sind“, erklärt Designerin Annette Görtz.

Modeschauen waren, sind und bleiben eine Inspiration für den Handel, weiß Miriam Dietz, Executive Director Fashion bei Igedo. Daher sollen die Shows auch in Zukunft stattfinden, verspricht Projektleiterin Elke Sautter. Auch sonst will The Gallery Berlin weiter in der Location des Cafe Moskau in der Karl-Marx-Allee bleiben, zumindest zur dritten Ausgabe, die vom 16. bis 18. Januar 2013 stattfinden soll. „Berlin ist für die Igedo Company ein wichtiger Standort und wir denken über zukünftige Entwicklungsperspektiven nach“, deutet Philipp Kronen, Managing Partner der Igedo Company, an.

Fotos: Igedo/ The Gallery Berlin