Letzte Woche stellte Adam Levine, der Frontman von Maroon 5 seine eigene Modelinie „222“ in Las Vegas vor. Seine Kreationen sind ohne viel „Bling Bling“ und ab dem nächsten Frühling in den Läden erhältlich.

Der hübsche Frontman hat nicht nur musikalisch einiges auf dem Kasten: Jetzt versucht er sich in Sachen Mode.

Dem Frontman von Maroon 5 scheint es wohl nicht mehr zu reichen, „nur“ noch zu singen. So präsentierte er letzte Woche auf einer Show in Las Vegas seine eigene Kollektion mit dem Namen seiner persönlichen Glückszahl „222“. Zum Verkauf stehen die Klamotten ab dem Frühjahr/Sommer 2011. „Mode ist meine große Leidenschaft. Ich denke, dass Kleidung immer auch etwas über die Person aussagt, die sie trägt. Und egal, ob man sich dafür interessiert oder nicht, was man anhat spiegelt immer die Einstellung zur Mode wider“, so der 31-Jährige gegenüber dem US-Magazin Women’s Wear Daily. Das Casual-Label „222“ wird neben simplen Shirts, Jeans und Lederjacken auch eine Linie für Frauen mit Seidenkleidern, Umhängen, Strickjacken und Tops enthalten. Die Preise liegen für T-Shirts bei etwa 50 Dollar und aufwärts; Jeans kosten ab 150 Dollar und eine Lederjacke bekommt man ab 1.250 Dollar.

Ganz so neu, wie es zunächst scheint, ist der Sprung ins Modebusiness für Adam jedoch nicht. So leitet sein Vater schon seit über 30 Jahren den auf Contemporary Fashion spezialisierten Modefilialisten M.Frederic. Adam sagte dazu: „Das hier ist eine Familienangelegenheit. Was mir dabei dennoch besonders wichtig war, dass ich etwas Eigenes kreiere. Ich überprüfe deswegen auch jedes einzelne Kleidungsstück selbst. Ich mache das hier nicht nur, weil ich in einer berühmten Band mitsinge. Dieses Projekt ist mir ebenso wichtig.“ Papa ist bestimmt stolz auf seinen Sohn und greift ihm auch schon mal ein bisschen unter die Arme. Aber Adam weiß eigentlich schon ganz gut alleine, was er will und was nicht: „Ich mag einen klaren und einfachen Stil. Heutzutage sehen viele Klamotten so aus, als hätte sich jemand gerade darüber übergeben.“

Foto:   © 2010 / ZumaPress