Marc Cain erwartet zweistelliges Umsatzplus für 2013
40 Jahre und so gut wie nie: Das Bodelshausener Modeunternehmen feiert sein Jubiläum lieber mit guten Zahlen als mit ausschweifenden Parties. In den letzten Jahren hat sich der Umsatz auf mehr als 223 Mio. Euro verdreifacht und so soll es auch weiter gehen.
Marc Cain gibt sich unbeeindruckt expansiv
Quartett mit Vision: Norbert Lock (MD Wholesale & Retail), Creative Director Karin Veit, CEO Helmut Schlotterer und Matthias Behr (MD Purchase & Production)
Bekenntnis zur Heimat: Marc Cain kann mit eigener Produktion in Deutschland im Wettbewerb bestehen
Marc Cain erwartet für das laufenden Geschäftsjahr 2013 ein zweistelliges Umsatzplus bei exzellenter Ertragslage, das teilte das Unternehmen aus Bodelshausen heute mit. Nach den bisherigen Prognosen wird mit einem Anstieg auf 243 Mio. Euro gerechnet. Damit hat sich die Premiummarke vom eher stagnierenden Branchenumfeld deutlich abheben können und blickt zufrieden auf die Entwicklung der letzten Monate. „Wir besitzen die nötige Flexibilität, durch Kompetenz in Design, Forschung und neue Techniken, uns schnell am Markt anzupassen und immer wieder neu aufzustellen. Wir sind eine gesunde Marke und in der Lage, notwendige Investitionen zu tätigen, um auf die Needs aus dem Handel schnell zu reagieren«, so Norbert Lock, Geschäftsführer Gesamtvertrieb Marc Cain.
Zu verdanken hat Marc Cain den Erfolg neben seinen hochwertigen Produkten auch seiner internationalen Retail-Expansionsstrategie. Alle ein bis zwei Wochen eröffnet ein neuer Marc Cain Store oder ein Shop-in-Store. Bis Ende des Jahres wird Marc Cain mit insgesamt 176 eigenen oder Franchise-Stores, 309 Shop-in-Stores (davon 160 in Deutschland) und bei über 941 Fachhändler in 59 Ländern präsent sein. Die Exportquote liegt derzeit bei über 60%. Insbesondere in der ehemaligen Sowjetrepublik ist das deutsche Modehaus aktiv: Kürzlich eröffnete der 22. russische Store im Orenburg, bis Jahresende sollen noch weitere vier dazu kommen. In der Ukraine eröffnete vor wenigen Tagen bereits der vierte Store in Kiew. Ende Juli eröffnete Marc Cain in Straßburg seinen ersten französischen Store, Anfang 2014 soll der nächste Store folgen und weitere „sind in der Pipeline“. Die Entwicklung im Wholesale-Geschäft mit einer Verdoppelung auf 80 schreibende Kunden in den letzten beiden Jahren stärkt die Annahme, dass Frankreich in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen wird.
Knit and Wear – 100% Made in Germany
Trotz aller internationaler Bemühungen steht Marc Cain in Sachen Produktion und Entwicklung zum Heimatstandort Deutschland: Von 2007 bis 2012 hat das Unternehmen rund 70 Mio. Euro am Unternehmenssitz Bodelshausen investiert. Seit Juni 2013 wird für rund 30 Mio. Euro ein neues 7.000 Quadratmeter großes Logistikzentrum am Stammsitz gebaut, das Ende 2014 in Betrieb genommen werden soll.
Fotos: Marc Cain /Archiv







Kommentare
Keine Kommentare bisher.