Keine Altstadtgalerie für Idstein
Die Pläne für die Errichtung einer Altstadtgalerie im hessischen Idstein wurden nun auf Eis gelegt. Zu wenig Resonanz, eine negative Einstellung und der Nichtverkauf wichtiger Flächen durch die Eigentümer forderten das Ende des Projekts.
So hätte die Altstadtgalerie in Idstein einmal aussehen können
Die Stadt Idstein im Untertaunus wird nun doch keine Altstadtgalerie bekommen. “Wir bedauern sehr, dass wir Ihnen heute mitteilen müssen, dass wir – aufgrund der Schwierigkeiten der Gründstücksbeschaffung – das Projekt Altstadtgalerie Idstein ab sofort einstellen werden”, erklärt Helmut Koprian für den Projektentwickler “Partner Lebendige Stadt” (kurz PLS).
Ursprünglich verfolgte Koprian das Ziel, auf dem Gelände des Busbahnhofs nach Abriss umliegender Gebäude ein Einkaufszentrum mit Parkdeck errichten zu lassen. Allerdings lehnten viele Eigentümer den Verkauf von benötigten Flächen konsequent ab. Koprian ist sich sicher, dass mit dem Einkaufszentrum ein wichtiges und vor allem finanzierbares sowie funktionierendes Highlight in Idstein hätte entstehen können.
Jedoch fehlte seitens der Grundstückseigentümer von Anfang an die postive Einstellung gegenüber dem Projekt. Zu einer im März von PLS organisierten Infoveranstaltung zum Thema Altstadtgalerie seien lediglich 35 Prozent der Grundstückseigentümer erschienen.
Nun müssen kurzfristige Entscheidungen getroffen werden. Der Einzelhandel wünscht die Verlagerung der Busumsteigeanlage in die Straße am Hexenturm und eine Umgestaltung des Platzes. Darüber hinaus müsse entschieden werden, ob die wegen der Altstadtgalerie auf Eis gelegten Einzelhandelsprojekte trotzdem vorangetrieben werden sollten. Damit wird sich der Magistrat in seiner nächsten Sitzung beschäftigen.
CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Zarda teilte mit, dass seine Fraktion sich nun mit den Plänen befassen werde, die vor dem Projekt “Altstadtgalerie” auf dem Tisch lagen. So wird über eine Umgestaltung des jetzigen Busumsteigeplatzes debattiert. Der Platz solle in Zukunft für Veranstaltungen und Märkte genutzt werden können.
Foto: Kubus Projektentwicklung







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