Kaufhof will Onlineumsätze verdreifachen
Die neuen kanadischen Eigner der grünen Warenhauskette sind überzeugt: „Da geht noch was!“ Ihre Wachstumsstrategie für das deutsche Warenhausgeschäft sieht unter anderem vor, stärker über das Internet zu verkaufen.
Galeria Kaufhof Filiale: Drehkreuz des integrierten Handels?
Am Ende bleiben nicht „die Amazons dieser Welt“ übrig, da ist sich Jerry Storch, CEO der kanadischen Hudson’s Bay Company (HBC) sicher. Sein Unternehmen hat im Sommer der Metro Group die Kaufhauskette Galeria Kaufhof abgekauft und will sie nun erfolgreich gegen die weiter erstarkende Internetkonkurrenz positionieren. „Online ist wichtig, das heißt aber nicht, dass wir glauben müssen, was die Internetriesen uns ständig für Unsinn einreden wollen“, sagte Storch jüngst der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS).
Trotzdem will er das Netz nicht kampflos anderen überlassen, sondern einen Teil vom Kuchen abbekommen. Kaufhof soll seine Onlineumsätze in Zukunft mindestens verdreifachen. Aktuell trägt das eCommerce-Geschäft lediglich 3% zu den Gesamterlösen von Kaufhof bei. „Das ist nicht genug“, findet Storch zu Recht. Er will mit Omnichannel-Service gegenüber Online-Pure-Playern punkten und die stationären Filialen zum Drehkreuz des integrierten Handelns machen. Beim Angebot glaubt er offenbar stark an Schuhe, sagte er zumindest der FAS. Das wäre immerhin ein Anfang…







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